_

Vorbild: Norderney wird glühbirnenfrei

von Wolfgang Kempkens

Die 6200 Einwohner der größten deutschen Nordseeinsel Norderney und deren Gäste - im Jahr rund 300 000 - sollen vom kommenden Jahr an nur noch von Energiesparlampen, Leuchtdioden und Leuchtstoffröhren erhellt werden.

Das hat Bürgermeister Ludwig Salverius angekündigt. Die Bewohner sparen dadurch im Durchschnitt 40 Euro pro Jahr. Inselweit reduziert sich die Stromrechnung um stolze 150 000 Euro.

Anzeige

Überschlägig gerechnet reduziert sich dadurch der Kohlendioxidausstoß des Kraftwerks auf der Insel und der Stromerzeuger auf dem Festland, die Norderney zusätzlich über Hochspannungskabel versorgen, um 1000 Tonnen pro Jahr. Der historische Wasserturm der Insel hat die Sparkur bereits hinter sich. Seit kurzem wird er von Strahlern, die wenig Strom verbrauchen, in grünes Licht getaucht.

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.11.2009, 18:54 UhrWolfgang Apfeld

    Es ist eine Frage der Lebensqualität, ob Glühbirnen weiterhin verkauft werden.
    Vor einiger Zeit wurden die Quecksilberthermometer
    aus den Haushalten verbannt,
    da sie giftig und letztlich auch umweltschädlich sind ( Amalgam ebenso ). Jetzt werden die gleichen giftigen Stoffe
    mit der Energiesparlampe gefördert.
    Es gibt viele Gründe gegen flächendeckenden Einsatz von Sparlampen:
    ·Kein kontinuierliches Farbspektrum bedeutet schlechte Farbwiedergabe,
    auch bei den Warmweiß-Lampen ( Das Lesen bei diesem Licht ist eine Qual ).
    ·Die volle Lichtstärke wird erst nach Minuten erreicht
    ( Sie schreiben ganz richtig, daß die Energiesparlampen lange brauchen
    bis sie hell werden. Das könnte in der Toilette unter Umständen fatal enden ).
    ·Elektrosmog ( Hochfrequenzstrom )
    ·Flimmerlicht ! ( gepulstes Licht )

    Die Glühlampe ist kein Problem im Energiehaushalt,
    weil der Energieverbrauch von Glühbirnen
    gerade mal 2% des Gesamtbedarfes eines Haushaltes beträgt.
    Meiner Meinung ist das kaum von bedeutung, denn 75% der Energie
    gehen für die Erzeugung von Heizungsenergie in die Umwelt.
    Der Rest wird für Kochen ( 4% ), Elektrogeräte ( 9% )
    und Warmwasser ( 10% ) verwendet.
    Die richtigen Prioritäten sind zu setzen !
    Nicht EU-Verbote, sondern Produktinformationen sind wichtig für die selbstbestimmte Kaufentscheidung der Kunden in Europa. Mit solchen unsinnigen Verboten wie dem Glühbirnenverbot steigt der Frust der europäischen Wähler gegenüber den EU -Parlamentariern. Die Zweifel bezüglich der bevormundung der EU-bürger sind doch wohl berechtigt. Lassen Sie den Markt entscheiden wer welches Produkt einsetzt !
    Denken Sie einmal darüber nach.
    Mit freundlichem Gruß
    Wolfgang Apfeld
    Arbeitsschutzingenieur

  • 25.06.2009, 21:57 UhrManfred Brandt

    Als Entwickler von LED Straßenlaternen kann ich nur bestätigen: es gibt schwarze Schafe in unserem Fachsegment. Eine effektive Lichtausbeute von 94lm/Watt erreicht keine heute verfügbare Straßenbeleuchtung, da der Gesamtwirkungsgrad einer guten Straßenleuchte bei ca. 65% liegt. Die von uns eingesetzten MCOb - Led´s erreichen laut Hersteller 107lm/Watt bei 20° Chiptemperatur. bei den tatsächlichen 60° im Dauerbetrieb bleiben noch etwa 90lm/Watt. bei einem Gesamtwirkungsgrad der "Laterne" von 66% (abgegebene Lichtleistung zu aufgenommener elektrischer Leistung) bleiben bestimmt keine über 90lm/Watt übrig. Wer so etwas publiziert - klingt für einen Fachmann nicht sonderlich seriös. ich finde es wirklich schade - wenn durch unsachliche Angaben die Revolution der genialen LED-Technik einen herben Dämpfer erhält.
    Manfred brandt - R&D Fa. böSha

  • 16.06.2009, 10:00 UhrLudger trenkler

    Wir sind Hersteller von ex-geschützter Led beleuchtung und natürlich auch von LED Strassenbeleuchtung und geben auf unsere LED Strassenleuchten 5 Jahre Garantie.Wir haben unsere Leuchten bei verschiedenen instituten wie Dial, der Uni Darmstadt vermessen lassen und dort wurde unsere Technik mit einem absolut sehr gutem Gesamtwirkungsgrad gegenüber anderen LED Strassenleuchten Herstellern besonders hervorgehoben.
    besuchen Sie unsere Web Seite www. boesha.de oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir rüsten auch vorhandene Strassenbeleuchtung auf LED-Technik um, das heißt wir fertigen LED Einbausätze. die von der damit beauftragten Firma ein die bestehenden Leuchten eingesetzt werden.
    Mit freundliche Grüssen
    Ludger Trenkler Firma böSha

Alle Kommentare lesen
weitere Fotostrecken

Blogs

Twitter gewinnt bei Jugendlichen hinzu - aber Facebook weiterhin klare Nummer 1
Twitter gewinnt bei Jugendlichen hinzu - aber Facebook weiterhin klare Nummer 1

Teenager nutzen den Kurznachrichtendienst deutlich häufiger als 2011. Das weltgrößte soziale Netzwerk bleibt aber trotz...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.