Weltraumforschung: Technisches Problem verzögert Einsatz der Marssonde "Phoenix"

Weltraumforschung: Technisches Problem verzögert Einsatz der Marssonde "Phoenix"

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Die Oberfläche des Mars, aufgenommen von der Raumsonde "Phoenix". Jetzt sind technische Probleme aufgetreten

Der Einsatz der Marssonde „Phoenix“ verzögert sich wegen eines technischen Problems. Zwei Tage nach der erfolgreichen Landung der Sonde auf dem Roten Planeten ist ein Kommunikationsproblem aufgetreten.

Wegen einer Störung des Funksystems konnte der knapp zweieinhalb Meter lange Roboterarm der Sonde nicht ausgefahren werden, wie die NASA am Dienstag erklärte. Der Roboterarm soll im Marsboden graben und Bodenproben zur Untersuchung auf Spuren von Leben sammeln. Das Problem soll jedoch rasch behoben sein, vermutlich schon in den nächsten 24 Stunden, wie die NASA erklärte.

„Ich denke nicht, dass wir ein Problem haben“, sagte der wissenschaftliche Leiter der Mission, Peter Smith. Zunächst sollten alle Geräte durchgetestet werden. Bis der dreibeinige „Phoenix“ mit dem Graben und der Untersuchung von Bodenproben beginnen kann, wird wohl noch eine Woche vergehen. „Phoenix“ ist am Sonntag in einem relativ flachen Gebiet am Nordpol des Mars' gelandet.

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Er soll dort mindestens 90 Tage lang im Permafrost nach Spuren von Wasser und Hinweisen auf Leben graben. Die Forscher vermuten, dass etwa 30 Zentimeter unter der Mars-Oberfläche Eis liegt. Darin könnte die Sonde organische Verbindungen entdecken.

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