Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, einen Standort für die atomare Endlagerung zu suchen. Den umstrittenen Salzstock Gorleben sieht die deutsche Atomindustrie dabei im Rennen - und sie verweist auf Extrakosten. mehr Article
Die Zuschläge sind vergeben: Mitsubishi Heavy und Areva werden das zweite türkische Atomkraftwerk bauen. Der französische Versorger GDF Suez soll das Werk betreiben. Baubeginn ist für 2017 geplant. mehr Article
Gorleben fällt für Castor-Transporte vorerst aus. Kein Problem, denn in Deutschland gibt es noch 14 weitere oberirdische Lager für hochradioaktiven Müll. Außerdem bietet sich Russland als Atom-Klo an – gegen Bezahlung. Von Stefan Kaufmann.mehr Article
Bei einem Fisch in der Nähe des Kraftwerks Fukushima wurde ein Rekordwert radioaktiver Belastung festgestellt. Die Messung lag 7400-fach höher als der Wert, der als unbedenklich eingestuft wird. mehr Article
In Deutschland läutete die Katastrophe von Fukushima die Energiewende ein. Der Atomausstieg war kurz danach beschlossene Sache. Dagegen kehrt Japan zur Atomkraft zurück – und steht mit dieser Politik nicht alleine da. mehr Article
Vor zwei Jahren wurde Japan von einer Natur- und Atomkatstrophe heimgesucht. Heute gedenken die Japaner der Opfer von damals. Tausende gehen gegen den Atomkurs der neuen Regierung auf die Straße. mehr Article
Der Eindruck von Normalität zwei Jahre nach der Atomkatastrophe täuscht. Betreiber Tepco und seine strahlenden Reaktorruinen werden Japan noch Jahrzehnte schwer belasten. Von Martin Fritz.mehr Article
Die RWE-Klage gegen die dreimonatige Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis ist erfolgreich gewesen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof gab dem Energiekonzern recht. Nun ist eine Schadenersatzklage denkbar. mehr Article
Wollte der Stromkonzern EnBW seinen Atommüll in Russland entsorgen? Nach einem Zeitungsbericht soll das aus vertraulichen Papieren hervorgehen. Spekuliert wurde darüber schon länger. mehr Article
Ursprünglich sollte der finnische Reaktor Olkiluoto 3 im Jahr 2009 ans Netz gehen. Nun wurde die Stromerzeugung ein weiteres Mal verschoben. Siemens und Partner Areva wollen daran aber keine Schuld haben. mehr Article