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Brennendes Sparschwein voller Euronoten Quelle: dpa/Montage

Der Begriff Inflation steht für den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das Gegenteil von Inflation ist die Deflation. Die Höhe der Inflation wird anhand von Preisindizes berechnet. Also den gewichteten Durchschnitten der Preise von tausenden Einzelprodukten.

In Deutschland erfolgt die Berechnung zum Beispiel durch den Verbraucherpreisindex (VPI). Hierbei wird die prozentuale Preisveränderung eines Warenkorbs, welcher alle fünf Jahre aktualisiert wird, berechnet. Eine weitere Ermittlungsmethode ist der BIP-Deflator. Dieser ist der Preisindex des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und wird als Quotient des nominalen und realen BIP berechnet.

In der Literatur werden verschiedene Arten von Inflationen beschrieben. Hierbei handelt es sich um die niedrige Inflation, die galoppierende Inflation und die Hyperinflation. Die niedrige Inflation zeichnet sich durch einen langsamen und vorhersehbaren Preisanstieg aus. Bei der galoppierenden Inflation erfolgt ein sprunghafter und schneller Anstieg der Inflation. Die extremste Form stellt die Hyperinflation mit gigantischen Preissteigerungen (mindestens über 50 Prozent) dar.

Die Inflation kann unter anderem Auswirkungen auf die Kaufkraft (vor allem bei stagnierenden oder fallenden Reallöhnen) und auf den Außenwert der jeweiligen Währung haben.

Die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank schürt die Angst vor einer Inflationswelle. Wie groß die Gefahr der Geldentwertung wirklich ist – und wie Sie Ihr Vermögen schützen.

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