Trotz guter Geschäfte: Evangelische Bank will jede fünfte Stelle streichen

Trotz guter Geschäfte: Evangelische Bank will jede fünfte Stelle streichen

, aktualisiert 28. März 2017, 14:45 Uhr
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In Kassel befindet sich der Hauptsitz der Evangelischen Bank.

Quelle:Handelsblatt Online

Trotz eines rekordverdächtig guten Geschäftsjahrs will die Evangelische Bank sich bis 2021 von 100 ihrer Beschäftigten trennen. Die Einschnitte seien notwendig, um sich für die Zukunft zu rüsten, so der Vorstand.

KasselDie Evangelische Bank (EB) plant trotz eines guten Geschäftsjahrs, gut ein Fünftel ihrer Mitarbeiter abzubauen. „Bis zum Jahr 2021 werden wir 100 Stellen abbauen“, sagte Vorstandschef Thomas Katzenmayer am Dienstag in Kassel. Insgesamt hat die Kirchenbank nach eigenen Angaben 486 Mitarbeiter an 14 Standorten.

2016 sei eines der besten Geschäftsjahre der EB überhaupt gewesen, berichtete Katzenmayer. Das Spezialinstitut erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 10,1 Millionen Euro (Vorjahr: 10,0 Millionen), bei nahezu unveränderter Bilanzsumme von 7,1 Milliarden Euro. Die Einschnitte beim Personal seien nötig, um die Bank für die Zukunft zu rüsten, erklärte der Vorstandschef. Unter anderem will die Bank ihren Privatkundenservice in einem Service-Center bündeln. Derzeit befinde man sich in Sozialplan-Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

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Zu den Kunden von Kirchenbanken gehören die Kirchen selbst, die beispielsweise Einnahmen aus der Kirchensteuer dort anlegen, aber auch Unternehmen aus der Gesundheits- oder Sozialwirtschaft.

Quelle:  Handelsblatt Online
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