Tui und Thomas Cook: Terror und Flüchtlingskrise belasten Reisebranche

Tui und Thomas Cook: Terror und Flüchtlingskrise belasten Reisebranche

, aktualisiert 06. März 2016, 20:21 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum liegt der deutsche Reisemarkt bei den Buchungen im Minus. Die Anbieter führen das auf die jüngsten Anschläge und die Flüchtlingskrise zurück. Manche Ziele ziehen aber auch an.

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Die Anschläge in Paris und Istanbul sowie die Flüchtlingskrise verunsichern die Verbraucher.

BerlinDie Angst vor Terror und die Flüchtlingskrise belasten die deutsche Reisebranche. „Insgesamt liegt der deutsche Reisemarkt im Minus bei den Buchungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“, sagte Tui-Vorstandsmitglied Oliver Dörschuk der „Welt am Sonntag“ kurz vor der weltgrößten Reisemesse ITB (9. bis 13. März). „Das liegt vor allen Dingen an einer schwächeren Nachfrage in Ländern wie der Türkei, Ägypten und auch Tunesien. Spanien, Portugal, Italien und Kroatien wachsen hingegen überproportional.“

Auch der Konkurrent Thomas Cook sieht Folgen der jüngsten Attentate. „Die Anschläge in Paris und Istanbul mitten in der Hauptbuchungsphase haben die Menschen zweifellos verunsichert“, sagte Thomas-Cook-Deutschlandchefin Stefanie Berk. Zugleich betonte sie: „Aber bei uns ziehen die Buchungen inzwischen wieder an.“

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Quelle:  Handelsblatt Online
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