TV-Duell: Für Bartsch ein „großkoalitionäres Therapiegespräch“

TV-Duell: Für Bartsch ein „großkoalitionäres Therapiegespräch“

, aktualisiert 04. September 2017, 08:14 Uhr
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Im Duell seien lediglich „großkoalitionäre Scheingefechte“ zu sehen gewesen, kritisiert der Spitzenkandidat der Linken, Dietmar Bartsch.

Quelle:Handelsblatt Online

Für Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch ist es Martin Schulz nicht gelungen, sich von der Union abzusetzen. Er wirft dem SPD-Kandidaten vor eine neue große Koalition als Juniorpartner mittragen zu wollen.

BerlinLinke-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hat das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Herausforderer Martin Schulz als „großkoalitionäres Therapiegespräch“ kritisiert. „Martin Schulz hat sich nicht von der Union abgesetzt“, sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Linksfraktionschef warf Schulz vor, nach der Bundestagswahl eine Fortsetzung von Schwarz-Rot als Juniorpartner mittragen zu wollen.

„Ich habe immer wieder zum Volleyballspiel Deutschland gegen Russland geschaltet, das war auf jeden Fall deutlich spannender“, sagte Bartsch. Im Duell seien lediglich „großkoalitionäre Scheingefechte“ zu sehen gewesen. Bartsch warf Schulz vor, sich nur für einen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ausgesprochen zu haben, weil dies populär sei. Über Alters- und Kinderarmut in Deutschland sei gar nicht gesprochen worden. Für ihn ändere sich für die letzte Phase des Wahlkampfs durch das Duell nichts, sagte Bartsch. Das Motto laute: „Stimmenmaximierung – denn soziale Gerechtigkeit hat eine Adresse: die Linke.“

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Quelle:  Handelsblatt Online
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