UBS baut um: US-Vermögensverwaltung soll umstrukturiert werden

UBS baut um: US-Vermögensverwaltung soll umstrukturiert werden

, aktualisiert 09. Juni 2016, 17:21 Uhr
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Die Fluktuation unter US-Vermögensberatern ist hoch. Entsprechend versucht die UBS, Talente zu halten.

Quelle:Handelsblatt Online

Zehn Prozent weniger Kundenberater: Die UBS will ihre Vermögensverwaltung in den USA auf Effizienz trimmen. Auch die Neueinstellungen sollen verringert werden. Wer bleiben darf, kriegt jedoch mehr Geld.

ZürichDie Schweizer Großbank UBS strukturiert ihr US-Vermögensverwaltungsgeschäft um. Die Zahl der Kundenberater soll in der Region um bis zu knapp ein Zehntel sinken – dafür will das Geldhaus diese mit teilweise höherer Entlohnung längerfristig an sich binden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. In der Division, in der der frühere UBS-Finanzchef Tom Naratil zu Jahresbeginn das Zepter übernommen hat, beschäftigte das Institut zuletzt 7145 Berater. Künftig sollen es zwischen 6500 und 7000 sein.

In den USA treten die Berater noch mehr als in anderen Teilen der Welt als selbstständige Unternehmer auf, die die vermögende Kundschaft eng an sich binden. Viele wechseln dann gemeinsam mit ihrem Kundenstock die Bank, für die sie arbeiten – etwa wenn die Konkurrenz mit einem höheren Gehalt winkt. Entsprechend hoch ist die Fluktuation. UBS selbst hatte zuletzt zahlreiche Berater von der Credit Suisse angeheuert. Das kostspielige Abwerben von Beratern der Konkurrenz eigne sich jedoch nicht als nachhaltige Wachstumsstrategie, sagte Naratil.

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Künftig will die Großbank die Zahl der Neueinstellungen um 40 Prozent senken. Im Zuge einer neuen Organisationsstruktur baut UBS zudem eine Managementebene ab. Wie viele Beschäftigte davon betroffen sind, ließ das Institut offen.

Im nicht-amerikanischen Vermögensverwaltungsgeschäft hatte die UBS im Mai angekündigt, über Stellenstreichungen hunderte Millionen Euro sparen zu wollen. Zudem ist eine engere Zusammenarbeit der Vermögensverwaltung in Amerika und im Rest der Welt geplant.

Quelle:  Handelsblatt Online
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