UBS: Schweizer Großbank trennt sich von niederländischer Tochter

UBS: Schweizer Großbank trennt sich von niederländischer Tochter

, aktualisiert 07. Juni 2017, 12:20 Uhr
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Das Schweizer Geldhaus verabschiedet sich größtenteils aus den Niederlanden.

Quelle:Handelsblatt Online

Der niederländische Markt ist für die UBS offenbar zu klein. Die Schweizer Großbank verkauft das Vor-Ort-Geschäft mit vermögenden Privatkunden. Die Vermögensverwaltung werde sich nun auf größere Märkte konzentrieren.

ZürichDie UBS trennt sich von ihrem niederländischen Vor-Ort-Geschäft mit vermögenden Privatkunden. Die Schweizer Großbank verkaufe die dortige Tochter für vorläufig rund 28 Millionen Euro an die Traditionsbank Van Lanschot Kempen, wie diese am Mittwoch mitteilte. Die Transaktion umfasst Kundenvermögen von 2,6 Milliarden Euro. Der Deal soll im dritten Quartal über die Bühne gehen.

Die UBS konzentriere sich bei der Vor-Ort-Betreuung in der Vermögensverwaltung auf größere Märkte, erklärte das Institut. Mit dem Verkauf zieht sich die Bank aber nicht komplett aus dem niederländischen Markt zurück: Sie wolle die dortigen Kunden weiterhin grenzüberschreitend aus Luxemburg und der Schweiz heraus bedienen. Zur Größe dieses sogenannten Offshore-Geschäfts macht das Institut keine Angaben.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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