Ulrike Garanin: „Arbeit ist die Basis für Menschenwürde“

Ulrike Garanin: „Arbeit ist die Basis für Menschenwürde“

, aktualisiert 17. Juli 2016, 10:28 Uhr
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2015 gab es 500.000 Jugendliche, die den Übergang von der Schule in das Berufsleben nicht geschafft haben. Sie sind eine oft vergessene Gruppe in der Gesellschaft. Für diese jungen Frauen und Männer engagiert sich Ulrike Garanin mit der Initiative „Joblinge“. Als Mitinitiatorin und geschäftsführender Vorstand gibt sie jungen Menschen eine neue Perspektive und hilft ihnen, die kleinen und großen Hürden des Berufseinstiegs zu überwinden.

von Carina KontioQuelle:Handelsblatt Online

Was bringt eine erfolgreiche Beraterin dazu, die Rolle zu wechseln und als Social Entrepreneur zu arbeiten? Ulrike Garanin kümmert sich mit ihrer Initiative „Joblinge“ um eine oft vergessene Gruppe unserer Gesellschaft.

Berlin2015 gab es 500.000 Jugendliche, die den Übergang von der Schule in das Berufsleben nicht geschafft haben. Sie sind eine oft vergessene Gruppe in der Gesellschaft. Für diese Frauen und Männer engagiert sich Ulrike Garanin mit der Initiative „Joblinge“. Als Mitinitiatorin und geschäftsführender Vorstand gibt sie jungen Menschen eine neue Perspektive und hilft ihnen, die kleinen und großen Hürden des Berufseinstiegs zu überwinden. Eine Analyse des Arbeitgeberverbands Hessen Chemie hat ergeben, dass die volkswirtschaftlichen Einsparungen nach zehn Jahren bei knapp 140.000 Euro für jeden nachhaltig vermittelten Jobling liegen. Die dreifache Mutter ist eine der Gewinnerinnen des Preises „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“, mit dem die Online-Plattform Edition F zusammen mit dem Handelsblatt und anderen Medienpartnern bereits zum dritten Mal herausragenden Frauen eine Bühne gibt.

Frau Garanin, sprechen wir über Ihr Projekt Joblinge. Was ist die Idee dahinter und wie kam es dazu?
Wir haben 2007 bei der Boston Consulting Group zunächst darüber nachgedacht, wie man unternehmerische Verantwortung in Deutschland greifbar machen kann und waren uns schnell einig, dass wir etwas tun und keinen runden Tisch gründen wollen. Letztlich wurden wir auch im Sog der Finanzkrise mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit konfrontiert und als wir begriffen haben, wie weit die Ausgangssituation jugendlicher Arbeitsloser von Chancengleichheit entfernt ist und die Lücke zwischen Herkunft und Zukunft unüberwindbar scheint, war die Idee da, mit Joblinge etwas dagegen zu setzen.

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Warum ist Ihnen die Förderung dieser Gruppe so wichtig?
Ich glaube, dass der Schritt in Arbeit für jeden einzelnen Teilnehmer einer der Wesentlichsten ist, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Arbeit ist die Basis für Menschenwürde. Für jeden einzelnen Jugendlichen, der den Weg schafft, lohnt sich das Engagement. Auch volkswirtschaftlich betrachtet ist es eine riesige Chance, Menschen, die vermeintlich nicht für den Arbeitsmarkt geeignet sind, so zu qualifizieren, dass sie als zukünftige Fachkräfte eine Lücke schließen können, die sich bei uns auftun wird.

Nun weiten Sie das Projekt auch auf Flüchtlinge aus. Können alle ein Jobling werden?
Wie beim traditionellen Joblinge-Programm, wo wir gezielt Jugendliche mit geringer Qualifikation ansprechen, sind wir auch beim Thema Flüchtlinge auf diejenigen fokussiert, die faktenmäßig die größte Gruppe darstellen. Unter-25-Jährige, die nicht hochqualifiziert sind, die keinerlei Deutschkenntnisse, meistens auch keine Schulzeugnisse haben und von denen man genauso sagen kann, dass die Lücke bis zur Ausbildung und Qualifikation eine gigantisch große ist, die sich nicht von selbst schließt.

Was erleben die Menschen als erstes in Ihrem Programm?
Schon in den Sammelunterkünften informieren wir die Flüchtlinge über Joblinge und die Arbeitgeber, die über unser Netzwerk dahinter stehen. Was in dem Moment übrigens immer besonders erklärungsbedürftig ist, ist die Tatsache, dass es uns nicht darum geht, ihnen möglichst schnell nur einen Job zu vermitteln, sondern dass wir sie qualifizieren und in eine Ausbildung bringen wollen.

Wie kommt das?
Das Konzept der dualen Ausbildung ist in keinem der Herkunftsländer ein etablierter Begriff und wir müssen aufklären und klarmachen, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ohne eine Ausbildung oder Qualifizierung sind und wie signifikant sich gerade auch die Einkommenschancen verbessern, wenn man eine hat. Davon ganz abgesehen hat eine Ausbildung ja auch positive Auswirkungen auf die Bleibeperspektive.


„Die Flüchtlinge sind alle wahnsinnig motiviert“

Das ist also der allererste Aufschlag. Wie geht es dann weiter?
Dann starten wir mit einer Aufnahmephase, in der sich die Interessierten gewissermaßen die Teilnahme verdienen müssen.

Also so eine Art Aufnahmetest?
Ja, wir laden sie zu gemeinnütziger Arbeit ein und gerade bei den jungen Flüchtlingen wollen wir Einsatzbereiche finden, die ihnen das Konzept von Ehrenamt in Deutschland klarmachen und aufzeigen, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Das kann dann ein Einsatz im Kindergarten oder in der Betreuung von Senioren sein, was in den Gesellschaften der Herkunftsländer ja sehr oft über die Großfamilie abgedeckt wird. Nach vier Wochen beginnen wir mit der branchenspezifischen Sprachqualifizierung, die vor Ort in den Unternehmen stattfindet. Wir wollen keine Trockenübung. Was zählt, ist Praxis vom ersten Tag.

Schuldnerberatung, Anti-Aggressionstraining, Bewerbung schreiben: Was steht noch auf dem Stundenplan Ihrer Schützlinge?
Dann folgen Gruppenprojekte, in denen es im Wesentlichen darum geht, jobrelevante Sozialkompetenzen zu festigen: Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit beispielsweise und ganz allgemein die Abläufe, die später in einem Betrieb relevant sind. Im Team arbeiten, Feedback annehmen und umsetzen, all das sind Dinge, die sich nicht im schulischen Frontalunterricht vermitteln lassen.

Stellen Sie eigentlich einen Unterschied fest in der Motivation zwischen Flüchtlingen und „normalen“ Joblingen?
Die Flüchtlinge sind alle wahnsinnig motiviert und fast jeder junge Mensch, der in Deutschland ankommt, hat den unbedingten Willen, möglichst schnell Geld zu verdienen. Einerseits, um die Fluchtschulden zu begleichen und andererseits, um auch Familienmitgliedern in der Not zu helfen. Daher planen wir nach der ersten Phase sehr schnell die Vermittlung in Praktika und Arbeitsverhältnisse, zumal da am meisten von dem zu lernen ist, was es dann auch in der Ausbildung braucht.

Woran mangelt es den geflüchteten Joblingen denn am meisten? Sie arbeiten ja auch intensiv über ein Mentoren-Programm - ist die 1:1-Betreuung so etwas wie ein Ersatz für familiäre Unterstützung?
Eine große Gemeinsamkeit unter allen Joblingen ist, dass sie fast alle nicht die Chance hatten, in ihrer Kindheit und Jugend vorgelebt zu bekommen, dass man sich selbst etwas erarbeitet. Das ist für manche komplett fremd und ein wesentlicher Aspekt, den es zu lernen gilt. Das gelingt uns insbesondere durch die Unterstützung der Mentoren. Entscheidend dabei ist, dass ein Vertrauensverhältnis vorherrscht und die Jugendlichen die Erfahrung machen, dass es jemanden gibt, der für sie da ist. Jeder Teilnehmer hat seine ganz eigene Geschichte, die durchaus unter die Haut geht. Natürlich können wir nicht alle Probleme lösen, aber wir können ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie trotz aller Probleme den Weg in die Ausbildung meistern können.

Wie sieht es mit den Vermittlungsquoten aus?
Seit dem Start der ersten Joblinge im Jahr 2008 liegen wir insgesamt bei einer Vermittlungsquote von 75 Prozent in den ersten Arbeitsmarkt. Diese Quote ist weit über dem Durchschnitt. Und das sind keine Erfolge, die nach drei Wochen wieder in sich zusammenbrechen. 80 Prozent der Teilnehmer sind auch nach dem ersten halben Jahr, der kritischsten Phase für Abbrüche, weiter in ihrer Ausbildung.


„Die meisten suchen händeringend Nachwuchs“

Wie sieht die Unterstützung von den Unternehmen konkret aus?
Die klassischen Partnerunternehmen, bundesweit sind das 1700, unterstützen uns in der Form, dass sie uns Praktikumsplätze und Ausbildungsplätze anbieten und einige entsenden Mentoren. Mit rund 50 dieser Partnerunternehmen haben wir inhaltlich sehr viel Konzeptarbeit geleistet und vor allem auch die branchenspezifischen Sprachkurse entwickelt.

Wie profitieren Firmen, die sich beteiligen?
Ganz direkt, denn die meisten suchen ja händeringend Nachwuchs für unbesetzte Ausbildungsstellen. Viele verfolgen auch ganz bewusst das Thema Vielfalt. Gleichzeitig kann die Zusammenarbeit nur funktionieren, wenn es auch Win-Win-Konstrukte sind. Wenn wir als Joblinge-Initiative hochqualifizierten Arbeitgebern keine gering qualifizierten Arbeitskräfte vermitteln, sondern unsere Teilnehmer so qualifizieren, dass sie langfristig ins Unternehmen passen.

Was macht Ihr Projekt so besonders? Wenn ich mich umschaue und die vielen Initiativen für Flüchtlinge und Arbeitslose betrachte, gibt es doch kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem, weil es keine flächendeckende Lösung gibt, oder?
Es gibt auch viele andere, ja. Wir sind inzwischen an 20 Standorten bundesweit aktiv und haben mit Joblinge sogar ein relativ dynamisches Wachstum erfahren, obwohl Deutschland im Augenblick eine erfreulich geringe Arbeitslosenquote hat. Viele Bildungsträger mussten deshalb Kapazitäten und Arbeitsintegrationsprogramme im klassischen Arbeitslosenbereich abbauen. Aber wo es um Langzeitarbeitslose und den Weg in den Ersten Arbeitsmarkt geht, gibt es noch immer einen sehr großen Bedarf. Da sind wir aktiv. Und ich glaube auch, dass an allen Standorten eine Vernetzung und auch die Kooperation mit all den anderen Initiativen ganz wichtig ist.

Können Sie sich vorstellen, Joblinge Kompass auch auf Europa auszudehnen?
Wir haben vor einem guten Jahr bewusst die Entscheidung getroffen, uns auf die Flüchtlingsintegration in Deutschland zu konzentrieren, weil wir hier einen unmittelbaren Beitrag leisten können. Die Idee, dass wir mit Joblinge morgen in Südeuropa loslegen, ist zwar extrem naheliegend, gleichzeitig ist es aber wichtig, sich klarzumachen, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Südeuropa anders ist als in Deutschland. Dort ist die Nachfrage nach Ausbildungskandidaten nicht in dem Maße gegeben wie hier. Daran kann auch Joblinge nichts ändern.

Wer übernimmt die Kosten des Projekts?
Wir bekommen im Schnitt 60 Prozent öffentliche Förderung und 40 Prozent private Spenden von Unternehmen, Stiftungen und Einzelpersonen. Unsere wichtigsten Förderer sind die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter, genauso wie der Europäische Sozialfonds und zahlreiche Länder und Kommunen.

Kritiker sehen hier eine Ungerechtigkeit. Die sagen: Warum muss so eine Initiative von BCG auch noch Gelder aus dem Topf der städtischen Jugendhilfe bekommen. Da müsste doch eigentlich genug Geld da sein.

Joblinge war von Anfang an auf das gemeinsame Engagement von Unternehmen und öffentlicher Hand ausgelegt, nicht nur in der direkten Arbeit mit den Jugendlichen, sondern auch bei der Finanzierung. Die Kritik ist mir aber vertraut. Natürlich ist es so, dass es einen relativ großen Markt gibt, der sich im Wesentlichen von öffentlichen Fördermitteln alimentiert und der verteidigt wird. Da wird eine Initiative, die noch dazu aus der Wirtschaft und einem Beratungsunternehmen kommt, nicht unbedingt nur mit größten Glücksgefühlen begrüsst, weil es sie ganz banal als Konkurrenz um Gelder und im Zweifel sogar noch um Teilnehmer und auch Firmenpartnerschaften gesehen wird. Insofern verstehe ich den Unmut. Wir bemühen uns daher immer um Kooperationen und meistens klappt das auch.


„Auch Frauen und Mädchen dürfen ihre Talente und Chancen nutzen“

Ein Jobling kostet zwischen 5000 und 8000 Euro bis zur Integration, ist das richtig?
Genau, das sind die kompletten Kosten für das sechsmonatigen Programm mit allen Elementen, von der 1:1 Betreuung bis zum Kultur- und Sportprogramm. Die Jobcenter finanzieren davon im Schnitt 60 Prozent. Das variiert je nach Standort sehr und macht die Sache etwas komplexer.

Die Jugendlichen sind über Joblinge bis zu 40 Stunden pro Woche im Einsatz, bekommen sie dafür ein Gehalt?

In dem Augenblick, wo sie über das Jobcenter zu uns kommen, und das ist bei fast 80 Prozent der Teilnehmer der Fall, kommen sie aus einer Hartz IV-Bedarfsgemeinschaft, also einer Familie, wo kein eigenes Einkommen erzielt wird und damit sind sie natürlich auch weiter in der Förderung. Was dabei für uns sehr wichtig ist, dass ein Teilnehmer durch ein zusätzliches Praktikumsgehalt nicht schlechter gestellt wird und Abzüge bekommt bei den Hartz IV-Bedarfsbeträgen, was auch Auswirkungen auf die ganze Familie hat.

Was sind eigentlich die beliebtesten Berufe, die von den Jugendlichen angestrebt werden?
Wir haben überwiegend junge Männer im Programm, die Kfz-Mechatroniker werden möchten. Ganz weit oben stehen aber auch die klassischen Bürojobs und alles, was nicht unbedingt nach schwerer physischer Arbeit aussieht. Wir stellen aber auch immer wieder bei der Projektarbeit fest, dass viele Berufe überhaupt nicht bekannt sind. Deswegen finde ich es so besonders wichtig, dass wir so eng mit den Firmen zusammen arbeiten, um auch vor Ort begreifbar machen zu können, welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Teilnehmer dann öffnen und von teilweise sehr verhärteten Vorstellungen abrücken

Sie sagen, es gibt viele Jungs. Wo sind denn die Frauen?
Im normalen Programm haben wir durchschnittlich 65 Prozent junge Männer und 35 Prozent junge Frauen. Das liegt durchaus auch daran, dass ein Großteil der Berufsvorbereitungsprogramme schulisch strukturiert ist und viele Mädchen nach der Schule eher den Weg gehen, sich noch einer weiteren Beschulung zu unterziehen, um einen höheren Schulabschluss zu machen. Wir arbeiten dann mehr mit den jungen Männern zusammen, die am System Schule gescheitert sind und für sich auch mit dem Thema erstmal abgeschlossen haben. Bei den Flüchtlingen ist der Anteil noch extremer. Wir haben lediglich in Hamburg drei weibliche Teilnehmerinnen, sonst Gruppen mit etwa 20 jungen Männern.

Können da auch unterschiedliche Rollenbilder für Männer und Frauen ein Thema sein?
Bei den Flüchtlingen, die wir jetzt kennengelernt haben, ist das in der Elterngeneration absolut so. Da sind sicherlich einige für uns veraltete Rollenbilder vorhanden. Was wir aber auch festgestellt haben: Da, wo wir den persönlichen Kontakt herstellen, gibt es eine große Bereitschaft, die Töchter in jedem Fall in eine schulische oder berufliche Ausbildung zu bringen.

Finden Sie es nicht auch wichtig, gerade den jungen Müttern zu zeigen, dass es mehr gibt, als Haus- und Ehefrau zu sein? Als 3-fache Mutter müssten Sie das doch gut vermitteln können?
Es geht doch vor allem darum, dass auch die Frauen und Mädchen ihre Talente und Chancen hier nutzen können und dürfen. Wir betreuen auch privat eine Flüchtlingsfamilie mit zwei Töchtern im Teenager-Alter. Es großartig zu sehen, wie auch in einer zutiefst dem Islam verbunden Familie der Weg verfolgt wird, diese Mädchen in Ausbildung zu bringen. Mein Anliegen ist natürlich auch die Mütter selbst zu erreichen, denn die Gefahr ist sehr groß, dass sie sich einfach zurück ziehen und der Sprachqualifikation gar nicht erst stellen. Wenn wir es in Deutschland schaffen, dass sich alle öffnen und Fuß fassen, dann ist die Integration wirklich gelungen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Gerade mit Blick auf das Kompass-Projekt finde ich wichtig, dass die große Bereitschaft in Deutschland, sich zu engagieren, nicht abreißt. Natürlich sind die Zahlen derjenigen, die neu ankommen, stark gesunken und ich habe den Eindruck, auch die Aufmerksamkeit für das Thema ist deutlich zurückgegangen. Aber die Integration liegt doch erst noch vor uns. Das dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir das im gemeinsamen Engagement schaffen.

Frau Garanin, vielen Dank für das Interview.

Quelle:  Handelsblatt Online
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