Unicredit: Ex-Finanzminister soll bei Großbank einsteigen

Unicredit: Ex-Finanzminister soll bei Großbank einsteigen

, aktualisiert 08. November 2017, 18:16 Uhr
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Der ehemalige italienische Finanzminister steigt bei der Unicredit ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Ab sofort ist Fabrizio Saccomanni ein Teil des Aufsichtsgremiums der Unicredit. Der einstige Finanzminister Italiens gilt zudem als Favorit auf den Posten des Verwaltungsratschefs. Er habe den Segen von Chef Mustier.

MailandDer ehemalige italienische Finanzminister Fabrizio Saccomanni soll im kommenden Jahr neuer Verwaltungsratschef der Großbank Unicredit werden. Der 74-Jährige zieht mit sofortiger Wirkung in das Aufsichtsgremium des HypoVereinsbank-Eigentümers ein, wie Unicredit am Mittwoch mitteilte. Der Verwaltungsrat sei sich einig, dass er auch der beste Kandidat für die Nachfolge von Giuseppe Vita sei, der dem Gremium seit 2012 vorsitzt. Der 82 Jahre alte Vita ist in Deutschland als ehemaliger Chef des Pharmakonzerns Schering bekannt. Er hatte den vormaligen HVB-Manager Dieter Rampl als Unicredit-Verwaltungsratschef abgelöst.

Vor seiner Zeit als Finanzminister war Saccomanni von 2006 bis 2013 Generaldirektor der italienischen Notenbank. Er galt als Favorit für den Verwaltungsrats-Posten. Saccomanni habe die Rückendeckung von Vorstandschef Jean Pierre Mustier, hatten Insider gesagt. Zudem gelte er als Garant dafür, dass die Bank auf Dauer italienisch geprägt bleibe.

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Schon vor seiner Wahl auf der Hauptversammlung 2018 soll sich Saccomanni um die Neubesetzung des Verwaltungsrats kümmern. Dieser solle internationaler und damit der Rolle von Unicredit als einzige „global systemrelevante“ Bank Italiens besser gerecht werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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