Unicredit : Konzernumbau geht auf Kosten des Gewinns

Unicredit : Konzernumbau geht auf Kosten des Gewinns

, aktualisiert 10. Mai 2016, 14:58 Uhr
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Der Gewinn ging weniger stark zurück, als Analysten prognostiziert hatten. Der Aktienkurs stieg.

Quelle:Handelsblatt Online

Italiens Großbank steckt mitten in der Umstrukturierung. So sollen auf Dauer die Kosten im Mutterhaus der Hypo-Vereinsbank gesenkt werden. Doch vorläufig zahlt das Institut drauf, wie die Quartalsbilanz zeigt.

Mailand/BerlinDer Konzernumbau kommt die italienische Großbank Unicredit teuer zu stehen. Der Nettogewinn ging im ersten Quartal um 21 Prozent auf 406 Millionen Euro zurück, wie die Mutter der Münchner Hypo-Vereinsbank am Dienstag mitteilte. Die Sonderlasten bei der österreichischen Tochter Bank Austria sowie im italienischen Heimatmarkt summierten sich auf rund 230 Millionen Euro.

An der Mailänder Börse verteuerten sich Unicredit-Aktien um 2,5 Prozent. Der Quartalsgewinn lag über den Erwartungen von Analysten.

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Beim Unicredit-Rivalen Intesa Sanpaolo, der vor allem im Privatkundengeschäft stark ist, fiel der Überschuss im ersten Quartal um fast ein Viertel auf 806 Millionen Euro. Die Marktturbulenzen im Januar und Februar wirkten sich hier negativ aus. Die Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite lagen aber auf dem niedrigsten Stand seit 2011 - ein Zeichen für die konjunkturelle Erholung des Landes.

Quelle:  Handelsblatt Online
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