Unterlegene Kandidatin: Jetzt spricht Hillary

Unterlegene Kandidatin: Jetzt spricht Hillary

, aktualisiert 09. November 2016, 17:42 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Am Wahlabend ließ sich sich von ihrem Kampagnenmanager entschuldigen – nun will Hillary Clinton öffentlich über ihre Niederlage gegen Donald Trump bei der US-Wahl sprechen. Verfolgen Sie die historische Rede live.

WashingtonAnhänger von Hillary Clinton hatten am frühen Mittwochmorgen bei der Wahl-Veranstaltung in New York vergebens darauf gewartet, dass die Kandidatin nach ihrer historischen Wahlschlappe zu ihnen sprechen würde. Stattdessen trat Kampagnenmanager John Podesta auf die Bühne und schickte die Fans nach Hause. Clinton räumte in einem Telefonat mit Trump ihre Niederlage ein. Jetzt holt die Demokratin ihre Ansprache nach. Es dürfte die schwierigste ihrer 30jährigen Politikerkarriere werden.

+++ Hillary betritt die Bühne +++

Anzeige

Unter tosendem Applaus kommt Clinton in Begleitung ihres Ehemannes Bill auf die Bühne. Als erstes bedankt sie sich bei ihren Unterstützern und Wahlhelfern. Sie gratuliert Donald Trump. „Ich hoffe, er wird ein erfolgreicher Präsident für alle Amerikaner sein“, sagt Clinton.

+++ Tim Kaine kündigt Clinton an +++

Jetzt geht es endlich los. Ihr Vizekandidat Tim Kaine kündigt die Hauptrednerin an. „Ich bin stolz auf Hillary Clinton“, sagt Kaine unter Applaus. Die Demokratin sei „loyal und leidenschaftlich“ gegenüber ihren Unterstützern und liebe ihr Land. NBis zu ihrem letzten Atemzug werde sie für die Werte der USA kämpfen.

+++ Weitere Wahlergebnisse treffen ein +++

Schwacher Trost: Clinton hat den US-Bundesstaat Minnesota gewonnen. Die gescheiterte Präsidentschaftsbewerberin erobertedie zehn Wahlmännerstimmen des Staates im Mittleren Westen. Damit kommt sie auf insgesamt 228. Der designierte republikanische Präsident Trump hat 276 Wahlmännerstimmen. Minnesota ist seit Jahren sicher den Demokraten zuzuordnen. Doch war Trump dort diesmal überraschend stark.

+++ Fans warten auf Clintons Rede +++

Clinton hat ihre Rede vor Mitarbeitern und Unterstützern in einem Hotel in Manhattan nach hinten verschoben, um 16.30 Uhr MEZ (10.30 Uhr Ortszeit) sollte es losgehen. Die Bühne ist mit US-Flaggen geschmückt, doch das Rednerpult ist leer. Ihre Fans müssen weiter warten, es gibt wohl Verzögerungen beim Einlass der vielen Leute.

+++ Obama will sich zum Wahlausgang äußern +++

Der noch amtierende Präsident Barack Obama hat für 18.15 Uhr MEZ im Weißen Haus ein Statement angekündigt. Obama gehörte zu den wichtigsten Unterstützern Clintons im Wahlkampf. Vor allem in den vergangenen Tagen hatte er Auftritte in mehreren Bundesstaaten.

+++ Trump will „Präsident aller Amerikaner“ sein +++

In den frühen Morgenstunden hatte Donald Trump in New York seine Siegesrede gehalten. Er gab sich versöhnlich, dankte Clinton führ ihre Dienste für das amerikanische Volk und versprach: „Ich werde Präsident aller Amerikaner sein“. Jetzt sei es „an der Zeit für Amerika, die Wunden der Spaltung zu verbinden, zusammenzukommen als geeintes Volk.“

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%