Alternative Briefdienste Im Windschatten der Post
04.06.2009 3 Kommentare 1,4 (18) Legende- Druckversion
- Artikel senden
-
Bookmarks
- Artikel merken:
- x
- im Browser
- StudiVZ
- OneView
- Mister Wong
Bauer – klein und billig. Das Hamburger Medienhaus liefert vor allem eigene Zeitschriften wie „Bravo“ und „TV Movie“ sowie Bestellkataloge aus. Volumen: 140 Millionen Sendungen pro Jahr. Mit der neuen Discount-Marke Bauer Postal Network (BPN) mischen die Hanseaten ab Juni den Bereich der Werbepost auf. Philosophie: unterschiedliche Formate, ein Preis. Unternehmen können ihre Werbebotschaften in runden, eckigen oder geknickten Umschlägen versenden. Reduzierte Zustellungszeiten — nur mittwochs und freitags — sollen den Unternehmen 40 Prozent Ersparnis bringen.
WAZ – abhängig und lokal. Das Medienhaus aus Nordrhein-Westfalen setzt auf regionale Stärke. In Städten wie Essen, Dortmund und Duisburg tragen rund 550 Zusteller neben der Briefpost auch Werbesendungen aus. In einem Test mit der Deutschen Post verteilen WAZ-Mitarbeiter auch die TV-Zeitschrift „Einkauf Aktuell“ — bis Juli sind zusätzliche Partnerschaften daher weitestgehend ausgeschlossen. Eine Weiterführung der Kooperation ist unwahrscheinlich.
- Schlagworte zum Thema
- Deutsche Post
- Postdienstleister
Georg von Holtzbrinck – vorsichtig und abwartend. Der Stuttgarter Verlag hat mit dem Kauf von zwölf früheren Tochtergesellschaften der insolventen Pin-Gruppe im September 2008 die Konsolidierung der Post-Konkurrenten vorangetrieben. Dazu zählt der Berliner Briefdienst Pin Mail, die größte der ehemaligen Pin-Töchter. TNT ist an einer Partnerschaft interessiert. Von weiteren Investitionen nimmt von Holtzbrinck Abstand, bis über den Mindestlohn und das Mehrwertsteuerprivileg der Post Klarheit herrscht.
Seite 1 | 2
Weitere Artikel aus Unternehmen & Märkte
- Artikel versenden
- Bookmarks
- Artikel merken:
- x
- im Browser
- Webnews
- Del.Icio.Us
- Mister Wong
- Tausendreporter
- Linkarena
- Y!GG
- mein Yahoo!
3 Kommentare zu “Im Windschatten der Post”





