
Wegen der Unsicherheiten aus dem Programm sah sich EADS gezwungen, die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auszusetzen. Stattdessen werde bei der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Donnerstag eine aktualisierte Prognose für 2007 vorgelegt, hieß es in einer Erklärung. Mitte Oktober hatte EADS bekannt gegeben, dass der Militärtransporter vor allem wegen Verzögerungen bei der Triebwerksentwicklung zwischen sechs und zwölf Monate später als geplant ausgeliefert wird. Für die Maschine hat Airbus 192 Bestellungen von neun Staaten, darunter Deutschland. Die Berechnungen über die entstehenden Kosten seien noch nicht abgeschlossen, sie würden sich auf 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro belaufen, erklärte EADS. Allein beim Tochterunternehmen Airbus führten die Probleme zu einer Sonderbelastung von einer Milliarde Euro. Erst Anfang Oktober hatte der Flugzeugbauer den ersten Superjumbo A380 mit fast zweijähriger Verspätung an die Singapore Airlines ausgeliefert. Die Pannen bei dem Prestigeprojekt hatten das Unternehmen in eine schwere Krise gestürzt und zum Sanierungsprogramm Power 8 geführt, in dessen Rahmen 10.000 Stellen gestrichen werden.













