_

Aldi, Netto, Penny und Norma: Discounter senken die Preise

Quelle: Handelsblatt Online

Der Preiskampf im deutschen Lebensmittelhandel geht weiter. Mit Preissenkungen für Fischstäbchen, Marmelade, Schokolade und zahlreiche andere Produkte heizte Discount-Marktführer Aldi den Wettbewerb weiter an. Die Konkurrenten Netto, Penny und Norma zogen umgehend nach.

Mehr in der Tüte für weniger Geld. Quelle: dpa
Mehr in der Tüte für weniger Geld. Quelle: dpa

HB DÜSSELDORF. Auch Deutschlands größte Supermarktketten Edeka und Rewe passten die Preise ihrer Billigmarken "GutGünstig" und "Ja" an die neuen Vorgaben von Aldi an. Der Marktführer gilt in der Branche als Trendsetter im Preiseinstiegsbereich, an dem sich alle anderen Unternehmen orientieren müssen.

Anzeige

Es ist bereits die achte Preissenkungsrunde in diesem Jahr im Lebensmitteleinzelhandel. Die Preissenkungen lagen diesmal zwischen 20 Prozent bei Tomatenmark und 3,5 Prozent bei italienischen Vorspeisen. Zu den im Preis gesenkten Artikeln gehörten auch Schokolade, Kekse und Hundekuchen.

Doch trotz der in Großanzeigen beworbenen Preissenkungen bei ausgewählten Produkten sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Lebensmittel in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt spürbar teurer geworden. Die Preise für Nahrungsmittel hätten sich binnen Jahresfrist um 2,8 Prozent erhöht, berichteten die Statistiker am Donnerstag. Besonders stark verteuerten sich demnach saisonabhängige Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse sowie frischer Fisch mit 11,8 Prozent.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 22.09.2010, 17:34 UhrInsider Fakten

    Es macht den Anschein das Netto bereits jetzt der Konkurs droht.
    Viele Fakten sprechen dafür, extrem rigide Personalpolitik mit extremsten Vorgehensweisen allen Mitarbeitern(egal ob guter oder schlechter) die Löhne runter zu stufen. Selbst vor Druckmitteln die für Netto Geschäftsschädigend sind, schrecken GVL/VL nicht zurück.
    zb. wird bundesweit fast jedes zweite Filiallager in extremster weise mit Ware zugefahren(alles Geld was dann dem Einkauf fehlt) nur um den Marktleiter zur Aufgabe zu zwingen oder sich runterstufen zu lassen. Die Liste könnte man endlos fortsetzen.
    Die sich bereits losgetretene Kündigungswelle der Mitarbeiter die selbsttätig kündigen setzt sich fort und zieht sich durch ALLE Ebenen des Unternehmens. Momentan reagiert Netto nur noch, agieren ist nicht mehr möglich, extrem fatal.
    Netto hat sich selbst in diese Position gebracht.

  • 09.09.2010, 20:53 UhrKabus

    Angesichts der vielen, teils drastischen Erhöhungen durch reduzierte Packungsinhalte bei gleichem Volumen kann wohl realistischerweise ganz sicher nicht hochtrabend von Preissenkungsrunde(n) gesprochen werden. Methodisch wird der Verbraucher erst mit verringerten Packungsinhalten kräftig gemolken und bekommt dann über groß angekündigte Preissenkungen etwas Molke zurück.

    Der dumme Durchschnittsverbraucher wird wieder wie immer weiter für dumm verkauft.

    bis mir jemand nachweist, dass in die Feststellungen des statistischen bundesamtes auch die versteckten Preiserhöhungen ermittelt und berücksichtigt werden, halte ich auch diese für manipulierend, sei es mit Absicht oder im günstigsten Fall bedingt durch schlichte Unfähigkeit der Sesselquäler.

Alle Kommentare lesen
weitere Fotostrecken

Blogs

Microsoft gegen Apple: Weniger Gelaber von Siri, mehr Aufgaben erledigen
Microsoft gegen Apple: Weniger Gelaber von Siri, mehr Aufgaben erledigen

Der Softwaregigant aus Redmond nutzt die Sprach-App beim iPad in einem Werbe-Spot für Windows-8-Tablets. Microsoft lernt...

    Folgen Sie uns im Social Web

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.