Bauer – klein und billig. Das Hamburger Medienhaus liefert vor allem eigene Zeitschriften wie „Bravo“ und „TV Movie“ sowie Bestellkataloge aus. Volumen: 140 Millionen Sendungen pro Jahr. Mit der neuen Discount-Marke Bauer Postal Network (BPN) mischen die Hanseaten ab Juni den Bereich der Werbepost auf. Philosophie: unterschiedliche Formate, ein Preis. Unternehmen können ihre Werbebotschaften in runden, eckigen oder geknickten Umschlägen versenden. Reduzierte Zustellungszeiten — nur mittwochs und freitags — sollen den Unternehmen 40 Prozent Ersparnis bringen.
WAZ – abhängig und lokal. Das Medienhaus aus Nordrhein-Westfalen setzt auf regionale Stärke. In Städten wie Essen, Dortmund und Duisburg tragen rund 550 Zusteller neben der Briefpost auch Werbesendungen aus. In einem Test mit der Deutschen Post verteilen WAZ-Mitarbeiter auch die TV-Zeitschrift „Einkauf Aktuell“ — bis Juli sind zusätzliche Partnerschaften daher weitestgehend ausgeschlossen. Eine Weiterführung der Kooperation ist unwahrscheinlich.
Georg von Holtzbrinck – vorsichtig und abwartend. Der Stuttgarter Verlag hat mit dem Kauf von zwölf früheren Tochtergesellschaften der insolventen Pin-Gruppe im September 2008 die Konsolidierung der Post-Konkurrenten vorangetrieben. Dazu zählt der Berliner Briefdienst Pin Mail, die größte der ehemaligen Pin-Töchter. TNT ist an einer Partnerschaft interessiert. Von weiteren Investitionen nimmt von Holtzbrinck Abstand, bis über den Mindestlohn und das Mehrwertsteuerprivileg der Post Klarheit herrscht.














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Alle Kommentare lesen09.06.2009, 22:53 UhrAnonymer Benutzer: rambo
wenn TNT bei der pin Mail einsteigt wird dann auch nur noch
7,60€ pro stunde bezahlt ?
04.06.2009, 21:57 UhrAnonymer Benutzer: 123
"Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, in der noch bis Ende Mai die WirtschaftsWoche erscheint" ??? Wo erscheint sie danach?
04.06.2009, 20:38 UhrAnonymer Benutzer: Barbara
Die Post stellt über Zeitarbeitsfirmen Zusteller auf 400,- Eurobasis ein. Wenn man sich ansieht, wieviel Stunden dafür monatlich geleistet werden müssen, dann kommt die Post auch nicht auf den Mindestlohn. Oder die auf 50Tageregelung beschäftigten bei der Post, die die Wurfsendungen (Werbung) verteilen. ich würde mich freuen , wenn es PiN wieder in Köln gäbe.Die Zustellung war vorbildlich-zumindest da , wo ich wohne.