Katharina Dietze erlebt solche Probleme immer wieder. Die Geschäftsführerin der Unternehmensberatung IBT in Schwelm wird von Unternehmen engagiert, um deren Mitarbeitern eine effizientere Kommunikation beizubringen. Auf die schwerwiegendsten Mängel trifft sie dabei in Großunternehmen. „Je größer das Unternehmen ist, desto ausgeprägter ist die Beschäftigungstherapie mit ineffektiven Telefonkonferenzen und schlechter E-Mail-Bearbeitung“, berichtet die Trainerin. Eine Vielzahl verschiedener Zuständigkeiten verschärfe das Problem noch. Neue Kommunikationsmethoden wie Telefonkonferenzen können nur dann funktionieren, wenn die Teilnehmer den richtigen Umgang damit vorher trainieren, ist Dietze überzeugt. So sollten lange Monologe während der Konferenz tabu sein. „Vielmehr müssen alle Teilnehmer aktiv in das Gespräch eingebunden werden und gemeinsam auf ein konkretes Ziel hinarbeiten“, fordert sie. Klare Regeln empfiehlt die Trainerin auch für den Umgang mit E-Mails. Die Nachrichten würden zu oft missbraucht, um Verantwortung abzuschieben. „Alle Personen, die eine Mail als Kopie erhalten haben, werden später für ein Ergebnis verantwortlich gemacht“, warnt Dietze. „Deshalb sind E-Mails ein riesiger Zeitfresser geworden.“ Letztlich ist auch die Selbstdisziplin jedes einzelnen für seine Effizienz verantwortlich. Viele Mitarbeiter lassen sich zu oft von eingehenden E-Mails ablenken, berichtet Dietze. „Durch das ständige Lesen der Aufgaben im Posteingang geht viel Zeit verloren, ohne wirklich Aufgaben zu erledigen.“
Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...






















