_

Annan plant Gespräche über Nachkriegs-Irak: Bunkerbrecher sollten Saddam treffen

Mit einem starken Bombardement hat die US-Armee den vermuteten Aufenthaltsort des irakischen Präsidenten Saddam Hussein und seiner beiden Söhne in Bagdad angegriffen. Ob Saddam und seine Söhne bei dem Luftangriff am Montag in dem Gebäude in einem Bagdader Wohnviertel ums Leben gekommen seien, werde noch untersucht, sagte ein Sprecher des US-Militärs in Katar in der Nacht zum Dienstag.

Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Anzeige
Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Die US-Armee bombardierte in der Nacht gezielt mögliche Aufenthaltsorte Saddam Husseins.  dpa
Ein Bunker der republikanischen Garden in der Nähe eines Präsidentenpalasts explodiert nach einer Bombendetonation.

Es seien vier 900-Kilogramm-Bomben abgeworfen worden. Das Ziel im westlichen Stadtteil Mansur sei sehr schwer getroffen worden. Spekulationen über den Tod Saddams hoben den Tokioter Markt vorübergehend von seinen Tiefstständen. In London fiel der Öl-Preis. Irakische Soldaten versuchten in der Nacht unterdessen offenbar, einen von den USA gehaltenen Palast zu stürmen. Zum Zustand des getroffenen Gebäudes in Mansur hieß es in US-Militärkreisen: „Es ist ein Loch im Boden.“ Es werde schwer sein zu beweisen, wer getötet worden sei. Geheimdienst-Informationen hätten darauf hingedeutet, dass in dem Haus „ein Treffen von irakischen Geheimdienstmitgliedern und möglicherweise zudem von Saddam und seinen beiden Söhne“ stattfand. Augenzeugen hatten zuvor von neun getöteten und vier verletzten Irakern nach einem Luftangriff in Mansur gesprochen. Ein Wachmann sagte, unter den Trümmern seien noch Menschen eingeschlossen. Ein Geschoss habe einen zehn Meter tiefen und und 15 Meter breiten Krater in eine Straße gerissen. >>> Zum Irak-Spezial auf wiwo.de Mansur gilt als Hochburg der regierenden Baath-Partei. Zum Kriegsausbruch am 20. März hatten die Kriegverbündeten ein Wohngebiet im Westen der Stadt bombardiert, in der erklärten Absicht, Mitglieder der irakischen Führung zu treffen. Seitdem ist spekuliert worden, ob Saddam noch lebt. Seine Söhne Udai und Kusai nehmen wichtige Funktionen in seinem Machtgefüge ein. Ein Cousin von Saddam, der Militärkommandeur Ali Hassan el Madschid, ist nach britischen Angaben möglicherweise bei einem Luftangriff in Basra vor einigen Tagen getötet worden. Offenbar irakischer Angriff auf Präsidentenpalast Irakische Soldaten versuchten in der Nacht offenbar, einen von US-Streitkräften besetzten Präsidentenpalast im Zentrum Bagdads zurückzuerobern. Reuters-Korrespondenten berichteten von Artillerie- und Maschinengewehrfeuer. US-Panzer bewegten sich unter schwerem Beschuss auf irakische Stellungen außerhalb des Palastgeländes zu. >>> Zur Bildergalerie: Krieg im Irak Tieffliegende Kampfflugzeuge unterstützten den Vorstoß, der offenbar in nördliche Richtung vorgetragen wurde. Die USA hatten den Palast am Vortag erobert. Am Morgen erschütterten zwei schwere Explosionen die Umgebung des Informationsministeriums in Bagdad. Das Regierungsviertel war schweren US-Angriffen aus der Luft und durch Artillerie ausgesetzt. „Sie greifen immer und immer wieder dieselbe Stelle an“, sagte Reuters-Korrespondentin Samia Nakhoul. US-Marineinfanteristen griffen einem weiteren Reporter zufolge einen Militärflughafen im Südosten Bagdads an. Aus Militärkreisen verlautete, die Einheiten sollten allmählich in Richtung des Stadtzentrums vorrücken.

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

Anzeige

Zwei US-Panzer rücken auf Brücke im Zentrum Bagdads vor Bei einem Luftangriff auf Bagdad wurde auch das Büro des arabischen Senders El Dschasira nach dessen Angaben getroffen. Mehrere Journalisten seien verletzt worden. Das Büro liege in einem Wohnviertel. Zwei US-Panzer sind unterdessen auf eine Brücke im Zentrum Bagdads vorgerückt. Ein Reuters-Korrespondent sagte, die Panzer vom Typ „Abrams“ auf der Dschumhurija-Brücke über den Tigris könnten von den irakischen Einheiten gesehen werden. Ein Panzer habe einen Schuss abgefeuert. Beide Fahrzeuge seien zunächst in die Mitte der Brücke gefahren, dann wieder zur Uferseite zurückgekehrt. Die US-Streitkräfte dringen aus Westen in die irakische Hauptstadt vor. UNO-Generalsekretär plant Gespräche in Europa über Nachkriegs-Irak Kofi Annan will in den kommenden Tagen bei Besuchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Gespräche über die Nachkriegsordnung im Irak führen. Annan werde am Mittwoch zu einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair aufbrechen, sagte ein Sprecher der UNO in New York. Weitere Gespräche seien mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Jacques Chirac geplant. Zwischen den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der UNO nach dem Irak-Krieg. Nach dem US-geführten Afghanistan-Krieg hatten die Vereinten Nationen (UNO) eine Konferenz über die Zukunft der Landes organisiert. Aus UNO-Kreisen verlautete, diesmal wollten die USA den politischen Aufbau jedoch selbst steuern. Auf einer Konferenz in Kuwait erörtern derzeit hunderte US-Militärangehörige und Diplomaten sowie Vertreter britischer Behörden und Exil-Iraker die Zukunft Iraks. Frankreich, Russland und Deutschland haben sich dagegen für eine Führung der UNO bei dem Aufbau einer neuen Regierung ausgesprochen. Auch die britische Regierung hat eine zentrale Rolle für die UNO gefordert. Die USA und Großbritannien stellen den überwiegenden Teil der Truppen im Irak-Krieg, durch den Iraks Präsident Saddam Hussein entmachtet werden soll. Beide Staaten sind wie Russland, Frankreich und China ständige Mitglieder des Sicherheitrats.

Anzeige

US-Groll keine Richtschnur für Nachkriegs-Irak Die „New York Times“ macht sich am Dienstag auf ihrer Onlineausgabe Gedanken über die Verwaltung des Iraks nach dem Krieg: „Den Frieden zu gewinnen und die Diktatur im Irak in eine Demokratie umzuwandeln, dürfte schwieriger sein, als einen Krieg zu führen. Das ist keine Aufgabe, die Washington alleine erledigen kann. Wenn US-Präsident Bush sein Augenmerk auf die Zukunft des Iraks richtet, wäre es gut, er würde den Rat des britischen Premierministers Tony Blair beherzigen, so schnell wie möglich die Vereinten Nationen ins Spiel zu bringen. Die Sicherheit des Iraks muss für einige Zeit in den Händen von Amerikanern und Briten bleiben, doch die Legitimität für die ausländische Präsenz wird davon abhängig sein, wie schnell die Regierungsgewalt auf eine Übergangsregierung unter UN-Trägerschaft überführt werden kann. Das wird die Rückkehr zum Weltsicherheitsrat wegen einer UN-Resolution erfordern - wahrscheinlich das Letzte, was Bush nach dem Kollaps der Diplomatie im vergangenen Monat tun möchte. Doch Groll ist keine gute Richtschnur für Außenpolitik.“ Bush und Blair beraten weiter über Nachkriegs-Irak US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair wollen heute ihre Gespräche über die Zukunft des Iraks in Nordirland fortsetzen. Bei den Beratungen auf Schloss Hillsborough bei Belfast sollen der Wiederaufbau des Landes nach einem Sturz von Saddam Hussein und die politischen Nachkriegsstrukturen im Irak besprochen werden. Das Treffen von Bush und Blair ist das dritte innerhalb von drei Wochen. Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Bemühungen um Frieden in Nahost und Nordirland. Unterschiedliche Vorstellungen haben die Regierungen in Washington und London offenbar hinsichtlich der Zeitspanne, für die die Alliierten den Irak zunächst allein verwalten werden. Die Regierung Blair bestreitet zwar nicht, dass eine solche Phase notwendig sein wird, doch Außenamts-Staatssekretär Mike O'Brien betonte vor dem Belfaster Gipfel, diese Periode müsse „relativ kurz“ sein. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz sprach dagegen von mindestens sechs Monaten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die UN beim Wiederaufbau Regie führen. Am Freitag trifft sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin mit UN-Generalsekretär Kofi Annan. Nach den Worten von Annan muss den Vereinten Nationen eine „wichtige Rolle“ beim Wiederaufbau zufallen. Der UN-Generalsekretär berief den Pakistaner Rafeeuddin Ahmed zu seinem Sonderbeauftragten für den Irak.

Anzeige

Erstmals deutscher Journalist im Irak-Krieg getötet Im Irak-Krieg ist am Montag erstmals ein deutscher Journalist ums Leben gekommen. Der „Focus“-Redakteur Christian Liebig starb in der Nähe von Bagdad bei einem irakischen Raketenangriff, wie der Chefredakteur des Münchner Nachrichtenmagazins, Helmut Markwort, am Abend mitteilte. Bei dem Einschlag wurden auch ein Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ und zwei US-Soldaten getötet. Nach US-Medienberichten wurden bei der Attacke auf das taktischen Befehls- und Kommunikationszentrum der US-Armee in einem südlichen Vorort von Bagdad zudem 15 US-Soldaten verletzt. Der 35-jährige Liebig hatte nach „Focus“-Angaben die dritte US-Infanteriedivision als Journalist begleitet. Am Sonntagabend habe er sich entschieden, nicht mit anderen Reportern zusammen ein Kommando ins Zentrum von Bagdad zu begleiten, sondern im Hauptquartier zu bleiben. Dies hätten Liebig und sein „El Mundo“-Kollege Julio Anguita Parrado (32) für weniger riskant gehalten. Der Direktor von „El Mundo“, Pedro J. Ramírez, sagte am Abend, diese Vorsicht sei Anguita Parrado, der erstmals aus einem Kriegsgebiet berichtet habe, zum Verhängnis geworden. Liebig arbeitete seit 1999 in der Auslandsredaktion des „Focus“. Anguita Parrado war vor seinem Einsatz im Irak für „El Mundo“ in New York tätig. „El Mundo“ (Madrid) ist eine der größten Tageszeitungen in Spanien. Sie hat mehrere Korrespondenten im Kriegsgebiet. Zwei polnische Journalisten in der Gewalt der Iraker Im Zentralirak nahmen bewaffnete Iraker am Montag zwei polnische Journalisten fest. Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete, waren der Rundfunkjournalist Jacek Kaczmarek und der Fernsehreporter Marcin Firlej nördlich von Nadschaf mit zwei Kollegen in einem Auto unterwegs. Eine Gruppe von fünf bis sechs teilweise uniformierten Männern habe das Fahrzeug bei Hilla angehalten, berichtete einer der Journalisten, der mit einem Kollegen entkommen konnte, im polnischen Nachrichtensender TVN 24. Die Iraker hätten mehrere Schüsse abgefeuert. Das Schicksal der beiden Festgenommenen war unklar. Amerikanische Truppen suchen nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller nach den beiden polnischen Journalisten. Die polnische Regierung sei in ständigem Kontakt mit den US-Behörden, sagte Miller am Dienstag im polnischen Rundfunk. „Ich vertraue darauf, dass die Journalisten bald frei sind und ihnen nichts geschieht.“

weitere Fotostrecken

Blogs

Individueller Twitter-Trailer aus animierten Tweets, Fotos & Videos
Individueller Twitter-Trailer aus animierten Tweets, Fotos & Videos

Mit wenigen Mausklicks ermöglicht ein neuartiges Tool die Erstellung eines kurzen Clips aus eigenen Tweets und Bildern....

    Folgen Sie uns im Social Web

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.