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Apothekenmarkt: Shell will Medikamente an der Tankstelle verkaufen

von Jürgen Salz und Henryk Hielscher

Der Ölkonzern prüft den Einstieg ins Apothekengeschäft.

Nach den Drogerieketten dm und Schlecker versucht sich nun Shell im Apothekengeschäft. Zusammen mit der Versandapotheke Apotank will der Konzern an deutschen Tankstellen Medikamente anbieten. An vier norddeutschen Stationen läuft schon ein Test, in den nächsten Wochen soll er auf 20 ausgeweitet werden. Ist der Versuch erfolgreich, könnte Shell den Service an 2200 Stationen anbieten.

„Der Tankwart erbringt keine Beratungsleistung“, sagt eine Shell-Sprecherin. Der Kunde bestellt die Medizin per Internet und kann sie 48 Stunden später abholen. Dafür kooperiert Shell mit Apotank-Eigner Hermann Rohlfs. Ende des Jahres wollen sie entscheiden, ob sie den Service ausbauen.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.06.2009, 13:29 UhrAnonymer Benutzer: Karl Quatsch

    Genau. Die Mineralölpreistreiber verkaufen Medis neben Zigaretten, Schnaps und anderen überteuerten Produkten. Und lenken damit von der Mineralölpreistreiberei ab. Die WiWo-Story ist übrigens geklaut ohne Quellenangabe von einem Portals namens apotheke adhoc...

  • 14.06.2009, 11:58 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Wie wäre es damit: an jeder Tankstelle gibt es:

    - Getränke
    - Snacks
    - basis-Medikamente
    - einen briefkasten
    - einen Geldautomaten

    Man muss doch sowieso immer wieder tanken, so könnte man alles in einem Abwasch machen. Es kann nur an irgendwelche Lobbies und Regulierung liegen, dass wir so was noch nicht haben.

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