Apple-Produkte : Kooperation zwischen Karstadt und Gravis gescheitert

Apple-Produkte : Kooperation zwischen Karstadt und Gravis gescheitert

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Eine Apple-Mitarbeiterin nimmt am Donnerstag (04.12.2008) einen iPod Nano während der Pressevorbesichtigung im Apple Store in München (Oberbayern) in die Hand.

Die vor rund einem Jahr mit Pilotprojekten in Düsseldorf und Lübeck gestartete Kooperation von Karstadt und Deutschlands größtem Apple-Händler Gravis ist gescheitert.

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wird Gravis nicht wie von Arcandor-Chef Thomas Middelhoff und Gravis-Chef Archibald Horlitz geplant in weitere rund 90 Karstadt-Warenhäuser der Arcandor-Gruppe als Untermieter einziehen.

Stattdessen verlässt Gravis bis zum 1. Februar 2009 die zwei Pilot-Filialen wieder. Karstadt wird in Zukunft Apple-Produkte direkt und auf eigene Rechnung verkaufen - neben Düsseldorf und Lübeck dann auch in der Filiale am Münchner Hauptbahnhof, das bestätigt ein Konzernsprecher.

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Expandieren will Gravis dennoch. „2008 haben wir uns mit Neueröffnungen zurückgehalten, auch mit Blick auf das Vorhaben bei Karstadt“, sagt Gravis-Chef Horlitz gegenüber der WirtschaftsWoche.

Nun drohe der Markt sein Unternehmen zu überholen. Deshalb wolle er zu den bestehenden 30 Filialen mittelfristig 20 neue Verkaufsflächen eröffnen. Die neuen Shops sollen vor allem in Städten entstehen, wo Gravis noch nicht vertreten ist.

Erstmals in seiner 20-jährigen Geschichte wagt sich das Unternehmen zudem ins Ausland. Insidern zufolge will Horlitz in den nächsten Monaten einen Laden in Wien eröffnen. Danach seien Shops in Städten wie Linz, Graz oder Salzburg geplant. Zu seinen Auslandsplänen wollte sich Horlitz nicht äußern.

Ob die Kette für ihre Expansion einen Investor an Bord holt, ist noch offen. Er könne die neuen Läden auch selbst finanzieren, sagt Horlitz. „Das kostet nur mehr Zeit“, weil er seine Finanzen aktuell nicht ausreizen wolle.

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8 Kommentare zu Apple-Produkte : Kooperation zwischen Karstadt und Gravis gescheitert

  • Wie will Gravis das mit einer Umsatzrendite von 1% finanzieren. Zusätzlich bekommt Gravis neue Konkurrenz von appleeigenen Läden.
    (siehe München)
    Gleichzeitig ziehen die Apple Premium Reseller sowohl im Design als auch in der Kompetenz an Gravis vorbei.

    2009 wird ein hartes Jahr für Gravis und nach meiner Meinung auch mit roten Zahlen. Wer soll hier investieren?

  • ”Umsatzrendite von 1%"? Woher kommen diese Erkenntnisse? Meines Wissens veröffentlicht Gravis keine detaillierten Zahlen.

  • Gravis muss aufgrund seiner Größe sehr detailliert veröffentlichen (siehe amtliches öfentliches Register - Online einsehbar).

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