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Apple: Steve Jobs ist tot

von Angela Hennersdorf

Er war ein genialer Unternehmer, ein Visionär und Perfektionist. Nun ist Apple-Gründer Steven P. Jobs nach langer Krankheit im Alter von 56 Jahren gestorben. Eine ganze Branche und das Leben von Millionen Menschen veränderte Jobs mit seinen ipods, iphones und iPads.

Apple Gründer Steve Jobs ist Quelle: REUTERS
Apple Gründer Steve Jobs ist tot Quelle: REUTERS

Am Abend des 5. Oktober erschien auf der Webseite des US-Konzerns nicht wie sonst eines der Apple-Produkte, sondern ein großes schwarz-weiß Foto von Jobs in seinem typischen schwarzen Rollpullover. Unter dem Foto standen die Zeilen „Steve Jobs 1955- 2011."

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„In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Steve Jobs heute gestorben ist“, erklärte Apple am Mittwochabend Ortszeit in San Francisco. „Steves Brillanz, Leidenschaft und Energie waren die Quellen vieler Innovationen, die unser Leben bereichert und verbessert haben. Die Welt ist wegen Steve ein besserer Ort“, heißt es in der Erklärung des Konzerns, das auch schon ein elektronisches Kondolenzbuch unter rememberingsteve@apple.com eingerichtet hat.

Seine Familie teilte mit, Jobs sei friedlich im Kreise der Familie gestorben. Apple machte keine näheren Angaben zu den Todesumständen. Jobs litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs und erhielt vor einigen Jahren eine neue Leber. Immer wieder nahm er sich lange Auszeiten.

Ende August dieses Jahres hatte der Apple-Gründer die Führung des Unternehmens nach 14 Jahren an Tim Cook abgegeben und sich von der Unternehmensspitze zurückgezogen. „Die Welt hat einen faszinierenden Menschen verloren“, hieß es in der Würdigung des Konzerns weiter. „Die, die das Glück hatten, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten, haben einen Freund und Mentor verloren. Steve lässt ein Unternehmen zurück, wie nur er es aufbauen konnte und das immer in seinem Geiste arbeiten wird.“

Als Unternehmenschef hatte Jobs den IT-Konzern Apple vom Pleitekandidaten schrittweise zu einem der führenden Technologiekonzerne der Welt gemacht. Seit seiner Rückkehr ins Unternehmen 1996 verteuerte sich die Aktie fast um das Dreißigfache, im August überholte der Konzern sogar den Ölmulti ExxonMobil als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt.

„Es gibt selten jemanden auf der Welt wie Steve, der eine so große Bedeutung hatte“, sagte Microsoft-Gründer Bill Gates in einer Stellungnahme. Jobs Einfluss würde noch Generationen prägen, so Gates weiter.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 07.10.2011, 21:32 UhrAnonymer Benutzer: An @Helmers

    Du meine Güte Herr oder Frau Helmers...Sie scheinen über die Wirkungsweisen der amerikanischen institutionellen Zusammenhänge herzlich schlecht informiert zu sein. Allein ihre zugrundeliegende Vorstellung, " ...Obama sondert nur HEiSSE LUFT", impliziert, dass Sie zu glauben scheinen, der amerikanische Präsident stehe über dem Kongress, über dem Senat und mehr...AMERiKA ist kein monarchistisches STAATSGEbiLDE ..Jesusmariaund josef...:):), Nette Grüße, J.E. Gesang, HH

  • 06.10.2011, 13:22 UhrAnonymer Benutzer: Hans

    @Helmers: gefällt mir :)

  • 06.10.2011, 10:43 UhrAnonymer Benutzer: Helmers

    Was ist der Unterschied zwischen Apple-Gründer Steve Jobs und Präsident Obama: Der Apple-Visionär konnte seine Träume verwirklichen, von Obama kam bisher nur heisse Luft und dafür hat er nun Demonstranten zu Recht auf dem Hals vor der Wallstreet und im Lande.

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