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Arbeitgeber-Ranking: Berufsanfänger zieht es in die Autobranche

Die Automobilkonzerne BMW und Audi sind die beliebtesten Arbeitgeber junger Berufstätiger. Investmentbanken sind die großen Verlierer.

Zu diesem Ergebnis kommt das neue Arbeitgeber-Ranking der WirtschaftsWoche. Die Beratung Universum Communications befragte dafür von September bis Oktober 2010 bundesweit 7000 sogenannte Young Professionals, junge Arbeitnehmer mit mindestens einem Jahr und maximal acht Jahren Berufserfahrung.

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Bei den Wirtschaftswissenschaftlern landete der Arbeitgeber BMW mit 13,6 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Audi (13,2 Prozent) und Lufthansa (11,6 Prozent). Bei angehenden Ingenieuren liegt Audi mit 18,4 Prozent der Stimmen in der Gunst der Berufsanfänger knapp vor BMW (17,3 Prozent). Siemens rangiert auf dem dritten Platz (13,6 Prozent).

Die größten Verlierer der Rangliste sind in diesem Jahr die Investmentbanken. 2009 landete Goldman Sachs bei Wirtschaftswissenschaftlern noch auf Platz 28, Konkurrent JP Morgan auf 41 – jetzt tauchen beide in den Top 50 gar nicht mehr auf.

Das komplette Arbeitgeber-Ranking finden Sie in der nächsten Ausgabe der Wirtschaftswoche (Erscheinungstermin: Montag, 6. Dezember 2010).

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 04.12.2010, 18:09 UhrAnonymer Benutzer: Ingenieur

    bin seit 14 Jahren in der freien Wirtschaft tätig, verdiene sehr anständig und kann, sofern alles so weiter läuft, auf ein stetig wachsendes Vermögen blicken. Trotzdem würde ich mit dem heutigen Wissen diesen Job nicht wieder ergreifen und Finanzwissenschaften vorziehen. Seit ich mich mit entsprechenden Themen privat & durchaus erfolgreich beschäftige, finde ich dies zunehmend spannender als meinen aktuellen Job in einem wertschöpfenden. weltweit agierenden industrieunternehmen. Und außerdem habe ich in den 80igern, als niemand ingenieur werden wollte, aus gutem Grund genau diesen beruf gewählt. Heute würde ich genau deshalb - wegen der Chancen & auch wegen des schlechten Leumundes - in die Finanzwirtschaft gehen. Das Jobangebot ist riesig und die bezahlung offenbar auch. Und letztendlich muß der Job den inhaber gefallen, nicht den Neidern, die zu dumm waren, für sie richtige Entscheidungen zu treffen. Und außerdem.... den Neid muß man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.

  • 04.12.2010, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: bond

    finde das investmentbanker ein ehrenwerter beruf war und ist. Man muss nichts produzieren um Geld zu verdienen. Sonst wäre ja alle anderen berufe wie der des Agenten auch überflüssig. Es wird auch bald wieder investmentbanker geben; aber hoffentlich welche mit mehr Fachkenntnissen. Denn nur die Dummheit hat zur Krise geführt.

  • 04.12.2010, 15:35 UhrAnonymer Benutzer: WiwoWast

    für junge Menschen haben immer schon Werte und das image der berufsbilder eine große Rolle gespielt.
    Wen wundert es, wenn sie sich lieber für bekannte solide Marken und greifbare Produkte entscheiden anstelle von Papier-Geschäften, die in der vergangenen Zeit in Verruf gekommen sind und deren Repräsentanten?

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