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Arbeitsplatz: Outplacement: Wieder drin

von ULRICH GROOTHUIS

Den Mitarbeiter nicht einfach feuern, wenn er das Unternehmen verlassen muss, ihn vielmehr beraten und betreuen – diese Strategie heißt im Beraterdeutsch Outplacement.

Mehr als 50 Prozent der umsorgten Kandidaten finden innerhalb von sechseinhalb Monaten einen neuen Job, so eine Studie des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) in Bonn, der 2750 Outplacements untersuchte. Outplacementkandidaten haben offenbar ein typisches Profil: 44 Prozent waren zwischen 40 und 50 Jahre alt, zuvor achteinhalb Jahre bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt und verdienten im Schnitt 90 000 Euro. Diejenigen, die Arbeit fanden, wechselten zu 77 Prozent wieder in ein festes Arbeitsverhältnis, 23 Prozent machten sich selbstständig. Entscheidender Faktor für den Wiedereinstieg sind persönliche Kontakte. Rund 41 Prozent fanden so ihren neuen Job. Über 19 Prozent hatten dagegen Erfolg mit einer Initiativbewerbung, rund 18 Prozent nutzten offizielle Stellenausschreibungen.

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