Arme Milliardäre: Die größten Verlierer der Finanzkrise

Arme Milliardäre: Die größten Verlierer der Finanzkrise

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Bill Gates

Durch die Finanzkrise ist die Zahl der Milliardäre weltweit um ein Drittel gesunken. Ihr Gesamtvermögen hat sich halbiert. Zu den Absteigern gehören bekannte Namen und der jüngste Milliardär ist nun ein Deutscher.

Die Zahl er Milliardäre ist weltweit um ein Drittel auf 793 gesunken. Das geht aus der neuen Liste des US-Magazins „Forbes“ hervor, die jährlich erstellt wird. Das Gesamtvermögen schrumpfte um fast die Hälfte auf 2,4 Billionen Dollar.

Größter Verlierer ist der Inder Anil Ambani, der Wert seiner Telekom- und Energiebeteiligungen sank um 32 Milliarden Dollar. Er war mit einem Plus von 24 Milliarden Dollar noch der größte Gewinner des vergangenen Jahres gewesen. Die zehn größten Verlierer haben zusammen 283 Milliarden Dollar verloren – mehr als das Bruttoinlandsprodukt von Israel oder Irland.

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Der jüngste Milliardär ist jetzt ein Deutscher

Zu den Absteigern gehört der legendäre Investor Warren Buffet. Nachdem er im vorigen Jahr noch Bill Gates als reichsten Mann vom Thron gestoßen hatte, ist Buffet nun wieder auf Platz 2 gefallen. Sein legendärer Investmentfonds Berkshire Hathaway verzeichnete das schlechteste Jahr seiner Geschichte.

In die Top Ten schafften es wieder die Aldi-Brüder. Karl Albrecht (89) liegt trotz eines Verlusts von 5,5 Milliarden Dollar auf Platz sechs (21,5 Milliarden Dollar), sein Bruder Theo Albrecht (87) schaffte es mit 18,8 Milliarden Dollar auf Rang neun. Deutschlands reichste Frau ist die BMW-Erbin Susanne Klatten (46) mit 10 Milliarden Dollar.

Auch der jüngste Milliardär ist jetzt ein Deutscher: Der 25-jährige Regensburger Albert Prinz von Thurn und Taxis, der es mit 1,6 Milliarden Euro auf Platz 318 schaffte. Wie etwa jeder Dritte aller Superreichen hat er sein Vermögen geerbt.

Thurn und Taxis nimmt damit einen Platz ein, den im Vorjahr noch der Gründer des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, belegte. Doch Zuckerberg fiel ebenso aus der Milliardärs-Liste, wie der AIG-Gründer Maurice Greenberg, der Isländer Bjorgolfur Gudmundsson oder der russische Oligarch Alexander Lebedew.

Die Zahl der russischen Milliardäre nahm um zwei Drittel ab und liegt jetzt nur noch bei 32. Auch Indiens Geldadel wurde ärmer und ist nur noch mit der Hälfte seiner bisherigen Namen auf der Liste zu finden.

87 Prozent der verbliebenen Milliardäre sind durch die Finanzkrise ärmer geworden. Zu den wenigen Gewinnern gehört New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Die Daten seines Finanzdienstes waren auch in der Krise gefragt, der 67-jährige steigerte sein Vermögen um 4,5 Milliarden auf 16 Milliarden Dollar.

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