Auftragseingänge: Pharma-Branche trotzt der Krise

Auftragseingänge: Pharma-Branche trotzt der Krise

Medikamente werden immer gebraucht, die Pharmaindustrie erweist sich daher als krisenfest, wie die Zahl der Auftragseingänge zeigt.

Krise? Welche Krise? Die Pharmaindustrie leidet sehr viel weniger unter der Wirtschaftsflaute als andere Branchen. Das zeigt der Index der Auftragseingänge von 1991 bis heute, den der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in den nächsten Tagen veröffentlicht. Weder Boom noch Krise beeinflussten die Auftragslage nennenswert.

„Grund ist der medizinische Bedarf der Gesellschaft, der keinen großen Nachfrageschwankungen unterliegt“, sagt VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer. Die Firmen investierten 2008 rund 1,53 Milliarden Euro, mehr als im Spitzenjahr 2006. Damals waren es 1,51 Milliarden. Auch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erreichten mit 4,84 Milliarden Euro einen Rekord.

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442 neue Arzneimittel der VFA-Mitglieder haben die Chance, bis 2013 zugelassen zu werden. Der Exportanteil stieg von 36 Prozent 1995 auf 56 Prozent im Jahr 2008.

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