Kommentare zu: Das dunkle Imperium hinter iPhone, iPad und Co.

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16 Kommentare
  • 20.10.2010, 11:02 UhrHägar Schmidt

    ich denke, "dunkle imperien" sind den Verbrauchern ziemlich egal, solange das Produkt "cool" vermarktet wird.

    Es kann dagegen für alle Marktspieler ein "Problem" werden, wenn Menschen realisieren, dass sie von chinesischen Produkten mit ein bisschen westlichem Design umgeben sind. Spätestens dann, wenn der Ruf nach der Reindustrialisierung Amerikas wirklich laut wird.

  • 20.10.2010, 12:49 Uhrmathias

    Eine kranke Generation von Managern, arbeitsscheu,verantwortungslos
    nur hinter schnellem Geld her.
    Dabei sind deren bilanzen nicht selten "kriminell"

    Die "ZOCKERbUDE" börse macht es möglich!

  • 20.10.2010, 13:20 UhrLiebero

    Solange die Marketingmaschinerien so gut funktionieren, daß in chin. Fabriken Menschen zu Hungerlöhnen fabrizierte aber umso hochpeisigere Lifestyleprodukte für die ganze Welt herstellen und die Markeninhaber sich goldene Nasen verdienen können, ist doch alles OK. Die Konsumjunkies haben ihren iSonstwas, Jack Wolfskin Kram u.ä. Trödel und sind iN vor ihresgleichen. irgendwann merken diese Pfeifen, daß es um sie herum keine Arbeitsplätze mehr gibt, weil sie selbst kein "Made in Germany" mehr kaufen. Dann ist die Not (wie jetzt schon in einigen entindustrialisierten Zonen Deutschlands) groß und ich guter Hoffung, mein berufsleben beendet und das Pensionörsleben unter äquatorialer Sonne genießen zu können. Fazit : Die bevölkerung sägt auf dem Ast, auf die sitzt und feiert sich noch dabei ! Mir graut vor Deutschland.

  • 20.10.2010, 13:20 UhrLiebero

    Solange die Marketingmaschinerien so gut funktionieren, daß in chin. Fabriken Menschen zu Hungerlöhnen fabrizierte aber umso hochpeisigere Lifestyleprodukte für die ganze Welt herstellen und die Markeninhaber sich goldene Nasen verdienen können, ist doch alles OK. Die Konsumjunkies haben ihren iSonstwas, Jack Wolfskin Kram u.ä. Trödel und sind iN vor ihresgleichen. irgendwann merken diese Pfeifen, daß es um sie herum keine Arbeitsplätze mehr gibt, weil sie selbst kein "Made in Germany" mehr kaufen. Dann ist die Not (wie jetzt schon in einigen entindustrialisierten Zonen Deutschlands) groß und ich guter Hoffung, mein berufsleben beendet und das Pensionörsleben unter äquatorialer Sonne genießen zu können. Fazit : Die bevölkerung sägt auf dem Ast, auf die sitzt und feiert sich noch dabei ! Mir graut vor Deutschland.

  • 20.10.2010, 13:22 UhrGast

    @ mathias

    Wir Konsumenten kaufen diesen "Schrott"! Wer dafür ausgebeutet wurde ist uns doch völlig egal, hauptsache es ist schön billig.

    bei Schlecker sind die Umsätze fast garnicht gesunken, als das Unternehmen in der "Ausbeuter-Kritik" stand. Selbst wenn wir von der Ausbeutung wissen, ist sie uns zu unserem eigenen Vorteil völlig egal, von einem Aufwand (ähnlich dem der Suche nach dem billigsten Angebot) zur Überprüfung eines ohne Ausbeutung produzierten/vertriebenen Produktes müssen wir derzeit noch nicht einmal träumen.

    Warum sollten Unternehmen etwas ändern, wenn die Kunden sich doch eh nur für den Preis interessieren und nicht für die Preisentstehung?

  • 20.10.2010, 16:31 Uhrprof electronic

    Von den $ 800 Mrd. Elektronikgütern (Chips, Einzelteile, Geräte) werden aktuell über 75% in Asien gefertigt. D.h. jedes vierte Teil - Konsumgut wie industriegerät - kommt von da. JEDER kann sich also einmal im Raum drehen und abzählen, was alles in Asien hergestellt wird, nicht nur hippe Lifestyle-Liebhaber. Ohne Elektronik geht in modernen Gesellschaften nichts mehr (nicht mal die Tür auf und zu) und den Entwicklungsländern verschafft es Jobs, die wohlgemerkt heißbegehrt sind. beiweitem bessere als in bergwerken in Chile oder China, die dauernd einstürzen.
    Die ganzen Wetterer gegen Kapitalisten, Technikliebhaber und ignorante Konsumenten sollten es also mit einem Einsiedlerleben ohne Elektronik versuchen oder mal das Hirn anschalten!

  • 20.10.2010, 16:54 Uhrmathias

    @Gast
    ich bin anderer Auffassung was auf DAUER billig oder preiswert ist

    Für diejenigen die ihren Job verloren haben,sind selbst die Preise
    aus billigländer zu TEUER

    Preisgestaltung hierzulande hat mit Herstellungskosten wenig
    zu tun. Aufschlag 100-1.000%

  • 20.10.2010, 17:29 UhrGast

    @ mathias

    Die Gewinnspanne ist utopisch bei dem Preiskrieg. Den Käufern geht es nur um den Preis, wo und wie etwas produziert wird ist uns völlig egal. Unsere Märkte sind schon lange keine unbegrenzten Wachstumsmärkte, sondern Verdrängungsmärkte. Unternehmen müssen keinen Kunden gewinnen, sie müssen ihn einem Konkurenten abnehmen.

    Für die verlorenen Jobs sind wir als Konsumenten mindestens genauso verantwortlich, wie die Unternehmen. Wir fanden die Preise von industrieller Massenware so toll, dass wir Manufakturen eliminiert haben. Nun ist uns auch das nicht mehr billig genug und wir verlagern die industrielle Massenfertigung in billiglohn Länder um noch mehr zu sparen.

    Wir sägen munter den Ast ab, auf dem wir sitzen. Die schwächsten fallen als erstes, aber hauptsache wir haben billig ein neues xyz bekommen. Mit dieser Doppelmoral richten wir uns selber hin.

  • 20.10.2010, 19:44 UhrL

    @ Gast

    Was heißt hier:" Wir richten uns selbst hin".
    Wir verlangen quasi immer billige Wahre, das stimmt- wobei Sie schon so billig ist, aber wir "richten eher die Hersteller hin", und Uns selbst!
    Das Volk macht viel Kaputt indem Sie die wahre immer dort käuft wo Sie zurzeit am billigsten ist.
    Klar will jeder ein "schnäpchen Jäger" sein, aber es wird immer nur "Einer" am billigsten sein.
    Hersteller wie z.b KiK , wenn man sich anschaut unter welchen Umständen die Wahre produziert wird, die wir benutzen.Da ist alles gut und billig, was Qualität angeht kann ich nichts dazu sagen, da ich nicht im KiK einkaufe, aber vielen ist es egal woher die Wahre kommt, da Sie nur billig einkaufen wollen.
    Aber Läden wie KiK zerstören andere Herstellen und das kann nicht sein!
    Das ist "unser" Problem.
    Da wird sich aber auch nichts dran ändern.

  • 21.10.2010, 14:09 UhrMensch

    Wenn ich daran denke unter welchen bedingungen diese Mit-menschen leben und arbeiten, dann wuensche ich ihnen mehr Anerkennung durch alle.

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