Airbag-Probleme: Honda, Nissan und Mazda prüfen Rückruf

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Airbag-Probleme: Honda, Nissan und Mazda prüfen Rückruf

Neuer Ärger mit Airbags des Zulieferers Takata: Nachdem Toyota bereits Millionen von Wagen zurückgerufen hatte, prüfen nun auch andere Hersteller, ob ihre Autos zurück in die Werkstätten müssen.

Nach dem Rückruf von weiteren 650.000 Toyota -Fahrzeugen in Japan wegen Airbag-Problemen müssen möglicherweise noch mehr Autos anderer Hersteller zurück in die Werkstätten. Der japanische Zulieferer Takata erklärte am Mittwoch, in einer Fabrik in Mexiko habe es Dokumentationsfehler gegeben. Eventuell seien weitere Reparaturen notwendig. In dem Werk seien 2001 und 2002 möglicherweise defekte Generatoren produziert worden, die den Airbag im Notfall mit Gas befüllen sollen. In den vergangenen fünf Jahren wurden bislang bereits weltweit mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit Takata-Airbags zurückgerufen.

Honda, Nissan und Mazda teilten mit, derzeit zu prüfen, ob ein weiterer Rückruf erforderlich sei. Dagegen erklärte BMW, keine Auswirkungen auf seine Fahrzeuge zu sehen. Toyota begründete den erweiterten Rückruf damit, dass die von dem Autozulieferer genannten Seriennummern der explosionsgefährdeten Generatoren nicht vollständig gewesen seien.

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Zugleich beauftragte Toyota Händler in den USA und in anderen Auslandsmärkten damit, alle Generatoren der 2013 zurückgerufenen Fahrzeuge auszutauschen. Zunächst hatte Toyota nur den Austausch beauftragt, falls ein Fehler gefunden wird. Im vergangenen Jahr hatte der japanische Weltmarktführer bereits 2,14 Millionen Autos zurückbeordert.

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Wegen der möglichen Explosionsgefahr hatten Toyota, Honda, Nissan und BMW 2013 insgesamt 3,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Dem gingen mehrere Unfälle und mindestens zwei mit den fehlerhaften Airbags in Zusammenhang gebrachten Todesfällen voraus.

Die Opel-Mutter General Motors muss sich zurzeit Ermittlungen stellen, warum sie erst im Februar 2014 rund 2,6 Millionen Autos wegen fehlerhafter Zündschlösser in die Werkstätten zurückrief, obwohl das Problem im
Konzern seit Jahren bekannt war. Der Defekt hat laut GM zu mindestens 13 Todesfällen geführt.

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