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Aktion "Retten Sie Opel": Die Opel-Rettungspläne der wiwo.de-User

von Martin Seiwert

Wie will General Motors bei Ruder bei Opel herumreißen? Eine besonnene, kluge Strategie ist nicht erkennbar. Deshalb hat der Autozoom, die Autokolumne von WirtschaftsWoche Online, in der vergangenen Woche die Suche nach einem Zukunftsplan für Opel eröffnet. Dutzende Leser haben konstruktive, kreative, ungewöhnliche oder drastische Vorschläge geschickt.

Opel Quelle: dpa
Hat Opel noch eine realistische Chance, als deutsche Traditionsmarke zu bestehen? Viel Zeit bleibt den Rüsselsheimern jedenfalls nicht. Quelle: dpa

Die General-Motors-Marke Chevrolet verkauft in Europa inzwischen halb so viele Autos wie Opel und wächst unaufhörlich weiter. Während die Opel-Verkäufe im ersten Halbjahr um 13 Prozent einbrachen, stieg der Chevrolet-Absatz um sieben Prozent. Die Geschäfte mit der US-Marke werden durch einen gigantischen Sponsorenvertrag weiter angeheizt, den GM mit dem englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United abschloss: Ab 2014 ist Chevrolet Hauptsponsor des Clubs, was sich der zweitgrößte Autobauer der Welt rund 450 Millionen Euro kosten lässt.

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Hat General Motors die ramponierte Marke Opel schon aufgegeben? Sollen die GM-Autos in Europa stattdessen unter der Marke Chevrolet vermarktet werden? Hinweise darauf gab es schon vor über einem Jahr, wie die WirtschaftsWoche damals berichtete.

Hilfe per Schwarm-Intelligenz

Oder hat Opel noch eine realistische Chance, als deutsche Traditionsmarke zu bestehen? Viel Zeit bleibt den Rüsselsheimern jedenfalls nicht. Derzeit verliert der Konzern eine dreistellige Millionensumme mit Opel – jeden Monat. Die sich verschärfende Euro-Krise und die Überkapazitäten der anderen europäischen Marken  lassen für die Zukunft nichts Gutes ahnen. Wie will General Motors das Ruder herumreißen? Eine besonnene, kluge Strategie ist nicht erkennbar.

WirtschaftsWoche Online ist deshalb der Meinung: Helfen kann jetzt nur noch die geballte Schwarm-Intelligenz der Autonation. Deshalb hat der Autozoom, die Autokolumne von WirtschaftsWoche Online, in der vergangenen Woche die Suche nach einem Zukunftsplan für Opel eröffnet. Dutzende Leser haben konstruktive, kreative, ungewöhnliche oder drastische Vorschläge geschickt – herzlichen Dank! Danke auch an die Marketing- und Medien-Zeitschrift W&V, die die Aktion aufgegriffen und unterstützt hat. Schön, wenn auch die Kreativ-Community mitmacht, denn nichts hat Opel mehr nötig, als einen Turnaround des Images.

Heute soll eine erste Bilanz gezogen werden: Was raten die Leser den Opel- und GM-Chefs? Wo sehen sie Marke in der Zukunft? Haben sie noch Hoffnung für die Marke, die in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag feiert?

Die Antworten der WirtschaftsWoche-Online-Leser ergeben insgesamt 25 Din-A4-Seiten – ein spannendes Dossier von Ratschlägen, Wünschen und Konzepten.

Hier nun einige Auszüge.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 10.10.2012, 10:23 Uhrtriasiro

    Ich suche immer noch ein Auto dass für mehr als zwei Kinder mit Hund Platz hat und nicht wie ein Schuhkarton aussieht. Warum gibt es keinen "ford-mustang-als-suv"? Wir sind in Europa in der Situation, dass wir zu wenig Nachwuchs haben udn immer mehr werden sich dessen bewusst. Ein Auto ist ein weiterer Punkt warum man davon absieht mehr Kinder zu haben. Die Sicherheitsbestimmungen wegen Kindersitz und co verrammeln die Autos und man hat nicht mal mehr Platz mit Frau, Kindern UND noch einen Bekannten irgendwo hin zu fahren. Das Fazit davon ist, dass man mit Kindern nicht verreisen kann.. Und natürlich auch nicht mehr als zwei Kinder hat und genau dass ist ein Problem.

    Mir fehlt einfach ein cooler Familienwagen der NICHT in die Kategorie "die-frau-findet-es-halt-praktisch" passt. Es ist sowieso absurd dass ausgerechnet Frauen bei Autos auf "Praktisch" setzen. Das tun sie in keinem anderen Bereich. Weder bei Kleidung noch bei Schmuck oder Schuhen und schon gar nicht bei Wohnungseinrichtungen.. Da muss es auch schön sein und verspielt..

    Also, einen Jeep-Ford-Mustang-SUV-Familienwagen der geil aussieht, "hier kommt meine Familie BÄM!" Mit hinten ausklappbarer "Leiter" für den Hund welcher nach fünf Jahren womöglich nicht mehr so fit ist zum reinspringen + irgendeine Lösung um schwere Einkaufstüten ohne zu heben herein zu bringen. Der Monatseinkauf besteht schon mal aus 6 bis 7 Tüten und nicht immer hat der Mann Zeit da zu helfen. (Und JA KEIN AUTOMATEN! bzw. Option...)

    Versteht sich von selbst dass der Wagen nicht 100.000 Euro kosten sollte und nicht so viel Benzin saufen sollte. Mit Kindern ist man oft unterwegs + Arbeit jeden Tag und schwupps hat man seine 500 Kilometer in einer halben Woche..

    gruss,

    Ein Mann mit Wünschen

  • 08.08.2012, 09:54 Uhranonym

    die "bezugs"-quelle ist das impressum der opel.de website.

  • 07.08.2012, 21:29 Uhrmathias

    Hallo Sie anonym
    Überprüfen Sie Ihre Bezugsquelle !!!

    Adam Opel wurde 1929 an GM verkauft- übrig blieb nur der Name Opel
    und andere Vertragsvereinbarungen.
    Opel GmbH Deutschland hat selbstv. eine Steueunummer und eine Handelsregisternummer.

    Qualitätsmäßig konnte Opel nicht mal mit Ford mithalten.
    Wenn Sie mir über Autos etwas erzählen wollen, müssen Sie früher
    aufstehen.
    Wenn Deutschland auf einen halbtotem Pferd weiterreiten will
    ist eine andere Geschichte.
    Nur aufpassen, das dabei nicht auch andere Tote beschwört werden.

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