Allianz: GM will bei Peugeot einsteigen

Allianz: GM will bei Peugeot einsteigen

Quelle:Reuters

Einstieg bei der Konkurrenz? Statt dem klammen Autobauer nur unter die Arme zu greifen, will die Opel-Mutter General Motors angeblich Anteile an Peugeot kaufen.

Die Opel-Mutter General Motors will offenbar ihre angestrebte Europa-Allianz mit PSA Peugeot Citroen über einen Einstieg bei dem angeschlagenen französischen Rivalen festigen. Eine Einigung sei schon in den nächsten Tagen möglich, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus dem Umfeld der Verhandlungen. Zunächst wolle der US-Autoprimus wohl weniger als fünf Prozent an Peugeot kaufen. Die Gespräche darüber seien weit
fortgeschritten, eine Einigung aber noch nicht fix. GM wollte sich nicht dazu äußern. Von Peugeot lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Eine Sanierung jagt die nächste
In der Vorwoche war aus Verhandlungskreisen bekanntgeworden, dass der klamme Peugeot-Konzern und der auf Rekordgewinnen sitzende Detroiter Konkurrent eine umfassende Zusammenarbeit ausloten. Ziel sei es, mit gemeinsamen Modell-Plattformen und Größenvorteilen die Herstellungskosten zu drücken und so die Verluste im Europa-Geschäft zu verringern. Kern einer solchen Allianz könnte demnach eine Zusammenarbeit von Peugeot und Opel bei gewöhnlich margenschwachen Kleinwagen sein. Diese müssen in möglichst großer Zahl mit vielen gleichen Komponenten vom Band rollen, um die Kosten zu drücken. Aus diesem Grund haben sich vor zwei Jahren auch Daimler und Peugeot-Konkurrent Renault verbündet.

Anzeige

Weitere Artikel

GM und Peugeot stehen unter Handlungsdruck: Peugeot ist mit seinen Werken im Hochlohnland Frankreich sowie wegen der Abhängigkeit vom Heimatmarkt und den südeuropäischen Schuldenstaaten der am heftigsten von der Konjunkturflaute betroffene Autobauer. Die Franzosen waren zuletzt im Kerngeschäft in die Verlustzone gerutscht und haben herbe Einschnitte angekündigt. Mit Hilfe von GM könnte Peugeot seine Position im internationalen Geschäft verbessern. Opel und die Konzernschwester Vauxhall wiederum sind die Sorgenkinder des weltgrößten Autokonzerns GM: Die Rüsselsheimer kommen seit Jahren nicht aus den Verlusten. Wegen schwindender Marktanteile in Europa jagt eine Sanierung die nächste. In der vergangenen Woche hieß es von eingeweihten Personen, eine enge Kapital-Verflechtung zwischen den beiden Konzernen sei zunächst nicht geplant. Allenfalls würden kleinere Aktienpakete ausgetauscht, was nur einen symbolischen Stellenwert hätte.

Quelle:  Reuters
Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%