Auswertung: SUV-Typologie: Wer die dicken Brummer fährt

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Auswertung: SUV-Typologie: Wer die dicken Brummer fährt

SUV sind beliebt. Eine Erhebung der Hochschule Niederrhein gibt jetzt Aufschluss, wer am liebsten zu den gefragten Offroadern greift und warum. Eine SUV-Typologie.

Er sieht aus wie ein Geländewagen und ist dabei aber wendiger im Straßenverkehr - aber wirklich gebraucht wird so ein Wagen nicht, außer an wohnt in den Bergen oder geht zur Jagd. Manche sind allerdings auch besonders gut für den Straßenverkehr geeignet, ihnen fehlt dann der Allradantrieb. Fakt ist allerdings, dass SUV boomen. Ob BMW X3, Audi Q5, Nissan Qashqai oder Skoda Yeti - SUV sind das derzeit am schnellsten wachsende Fahrzeugsegment in Deutschland. 1995 als die großen Geländewagen aus Amerika zu uns rollten, waren sie noch eine Nische. Gerade einmal zwei Prozent aller Pkw in Deutschland waren SUV. Heute machen SUV und große Geländewagen 15,5 Prozent aller Autos auf deutschen Straßen aus - und sie sind dabei für viele Typen von Menschen geeignet.

Der Frauenanteil an den SUV-Besitzern lag 2008 noch bei 21,9 Prozent und ist 2013 auf 26,2 Prozent gestiegen und das obwohl Frauen beim Autokauf eigentlich ein niedriger Spritverbrauch besonders wichtig ist, so eine Erhebung des Kompetenzzentrums Frau und Auto der Hochschule Niederrhein. Der Grund für die Beliebtheit liegt dabei fast auf der Hand: SUV erzeugen bei Frauen ein besonders großes Sicherheitsempfinden, nicht zuletzt wegen dem Blechpanzer und der erhöhten Sitzposition.

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Ältere Menschen schätzen insbesondere den erhöhten Einstieg - und das sportliche Image, das sich auch auf den Fahrer überträgt, der als besonders dynamisch gilt, wenn er einen Geländewagen fährt. Um Aussehen geht es auch den Menschen, die gerne zeigen, was sie besitzen. Das ist der Grund, warum die Autos sich speziell in China einer steigenden Beliebtheit ausgesetzt sehen. Im Chinesischen gibt es dafür mittlerweile ein spezielles Wort "Tuhao", neureicher Chinese, die mehr Geld als Geschmack haben und es für unnötige Dinge ausgeben. Frei nach dem Motto: "Je auffälliger desto besser": Goldene Armsessel mit einer Adlerfigur, pinkfarbene Porsche oder tief ausgeschnittene Glitzerkleidchen - keines der protzigen Güter ist den Chinesen mit Geld zu teuer und damit haben sie einen Begriff geprägt, den das Oxford English Dictionary erwägt in die Ausgabe 2014 aufzunehmen. Aber auch für Familien kann der SUV überzeugend sein: Er meistert repräsentative Aufgaben für den Beruf genauso wie den Ausflug mit den Kindern an den See. Der SUV sei die Antwort auf "unsere stark differenzierte Gesellschaft, die möglichst viele Optionen haben will. Kurz ausgedrückt: SUVs sind "allzeit bereit", so der Verkehrssoziologe Lasse Mevert in einem Interview mit 'Spiegel Online'.

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