Autobauer: Audi verkauft über 1,3 Millionen Autos

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Produktion des Audi A1 Sportback

von Franz W. Rother

Der Autohersteller Audi wird in diesem Jahr seine eigenen Absatz- und Umsatzerwartungen übertreffen und rechnet auch für 2012 mit weiterem Wachstum.

Audi-Vorstandschef Rupert Stadler kündigte an, dass Audi in diesem Jahr erstmals mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge weltweit absetzen werde. „Die Zahl werden wir erreichen“, sagte. „Natürlich merken wir, dass die Schuldenkrise in einigen Märkten Spuren hinterlässt, aber die 1,3 Millionen stehen.“

Das Ziel, den Absatz bis 2015 auf 1,5 Millionen Fahrzeuge zu steigern, werde Audi vielleicht sogar früher als geplant erreichen. „Wir sind derzeit besser unterwegs als geplant. Das könnte bedeuten, dass wir unser Ziel früher erreichen.“ Sehr zufrieden ist Stadler auch mit der Umsatzrendite. „Wir sind jetzt nach neun Monaten bei einer Umsatzrendite von 12,2 Prozent.“

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Keine großen Auswirkungen auf das Geschäft erwartet Stadler durch die Eurokrise und die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. „Wir haben nächstes Jahr gute Chancen auf weiteres Wachstum. Wir werden deshalb weiter kräftig investieren und jetzt nicht zu sparen anfangen“, so Stadler. „Wir haben Anfang des Jahres das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte losgetreten. Bis 2015 wollen wir fast 12 Milliarden Euro in neue Produkte und Antriebstechnologien investieren. Auch über Zukäufe denken wir nach.“

Wachstumschancen sieht Stadler vor allem in den USA und Asien. „China wird nächstes Jahr der größte Automarkt der Welt werden mit etwa 13 Millionen Fahrzeugen. Wir sehen Wachstum in Südamerika, auch in Afrika, speziell Südafrika.“ Kein Wachstum sieht Stadler dagegen in Europa. „Da erwartet uns Stagnation. Vielleicht wird der Markt auch schrumpfen. Das hat aber im Autogeschäft weniger mit der Kaufkraft zu tun, sondern ist eher Folge einer Kaufzurückhaltung, die auf Unsicherheit und Nervosität beruht.“ Etwas optimistischer ist der Audi-Chef dagegen für Deutschland und Osteuropa. „Der deutsche Markt wird sich innerhalb Europas noch am stabilsten entwickeln. Wachstum sehen wir in Osteuropa und in Russland. Aber alles hängt natürlich davon ab, ob es gelingt, die Euro-Krise zu managen.“

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