Autobauer: Daimler will Zetsches Vertrag vorzeitig verlängern

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exklusivAutobauer: Daimler will Zetsches Vertrag vorzeitig verlängern

von Martin Seiwert

Der Daimler-Aufsichtsrat will auf der Sitzung am 21. Februar den Vertrag von Vorstandschef Dieter Zetsche vorzeitig um fünf Jahre bis 2018 verlängern.

Der Daimler-Aufsichtsrat will auf der Sitzung am 21. Februar den Vertrag von Vorstandschef Dieter Zetsche vorzeitig um fünf Jahre bis 2018 verlängern. Auch die Verträge von Forschungsvorstand Thomas Weber und Compliance-Vorstand Christine Hohmann-Dennhardt sollen am 21. Februar verlängert werden.
Gleichzeitig gibt es Kritik an Daimler-Aufsichtsratschef Manfred Bischoff wegen der geplanten großzügigen Vertragsverlängerung für Zetsche. „Eine mögliche Verlängerung von Zetsches Vertrag um fünf Jahre erschließt sich mir nicht, drei Jahre wären völlig ausreichend", sagte Ingo Speich, Manager der Fondsgesellschaft Union Investment, die Daimler-Aktionär ist, der Wirtschaftswoche. "Dann könnte man später sehen, ob eine Verlängerung sinnvoll ist.“

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Daimler-Chef Dieter Zetsche und Moderatorin Désirée Nosbusch (links) auf einem Festakt zusammen mit Jutta Benz Quelle: Presse

Fonds-Riese DWS will separaten Auto-Chef für Daimler

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Zudem verlangt Daimler-Großaktionär und Deutschlands größte Fondsgesellschaft DSW einen eigenen Chef für die Autosparte des Stuttgarter Konzerns „Wir halten nichts davon, dass Herr Zetsche sowohl Konzernchef als auch Chef der Autosparte ist“, sagte DWS-Fondsmanager Stefan Bauknecht der WirtschaftsWoche. „Wir würden es befürworten, wenn es einen eigenen Chef für die Autosparte geben würde, damit diese Einheit mehr Freiheit hat und schneller handeln kann.“

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Mit dem Vorschlag steht die Deutsche-Bank-Tochter nicht allein. Sinnvoll bei Daimler sei eine „andere Konzernstruktur mit kleineren, schlagkräftigeren Einheiten“, zitiert das Blatt einen weiteren Manager einer großen deutschen Fondsgesellschaft. Insbesondere die Autosparte solle eine „separate Einheit sein und auch als solche geführt werden können“.

Wie die WirtschaftsWoche weiter berichtet, wollen in den kommenden Wochen, Daimler-Großaktionäre bei Aufsichtsratschef Manfred Bischoff vorstellig werden, um den Konzernumbau und einen neuen Chef für die Autosparte zu fordern. Anlass ist die Unzufriedenheit mit der Entwicklung des Konzerns. „Seit Jahren verspricht uns Herr Zetsche eine rosige Zukunft“, so DWS-Fondsmanager Bauknecht gegenüber der WirtschaftsWoche. „Immer sagt er, im übernächsten Jahr ist alles gut, dazwischen liege noch ein Übergangsjahr. Nun ist das dritte Jahr in Folge von einem Übergangsjahr die Rede. Da fällt es einem schon schwer, die Glaubwürdigkeit nicht anzuzweifeln.“

Daimler-Dividende 2012 auf Vorjahresniveau

Die WirtschaftsWoche berichtet außerdem unter Berufung auf Konzernkreise, dass die Daimler-Dividende für 2012 auf Vorjahres-Niveau liegen wird. Trotz des im Oktober nach unten korrigierten Gewinns wollen Vorstand und Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 10. April in Berlin eine Dividende von voraussichtlich 2,20 Euro vorschlagen.

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