Autobauer: Wie BMW weiter wachsen will

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Autobauer: Wie BMW weiter wachsen will

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BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer bei der Bilanzpressekonferenz des Autobauers.

Mehr Gewinn, mehr Umsatz, mehr Autos. BMW legte für 2011 ein Rekordergebnis vor - getrübt wird die Freude nur vom Ärger im Werk Leipzig.

Mehr Autos, mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr von allem: BMW hat wie andere deutsche Autobauer ein Rekordjahr hinter sich. Auch 2012 sollen wieder Bestwerte erreicht werden. Vor allem wollen die Münchner ihre Position vor Daimler und Audi nicht mehr hergeben.

BMW Bilanz 2011

  • Absatz 2011

    2011 hatte der Dax-Konzern insgesamt 1,67 Millionen Autos abgesetzt. 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Gewinn 2011

    Unter dem Strich verdiente der Branchenprimus rund 4,9 Milliarden Euro - satte 51,3 Prozent mehr als 2010.

  • BMW Umsatz 2011

    Der Umsatz kletterte auf 68,8 Milliarden Euro. 14 Prozent mehr als 2010.

  • Umsatzrendite 2011

    Bei der Umsatzrendite - wichtig zur Messung der Profitabilität eines Unternehmens - musste sich BMW allerdings der VW-Tochter Audi knapp geschlagen geben.

BMW peilt 2012 ein weiteres Rekordjahr an und will die Rivalen Audi und Daimler dauerhaft auf Distanz halten. Allen Sorgen um die Konjunktur und die Euro-Schuldenkrise zum Trotz rechnet Konzernchef Norbert Reithofer mit einem guten Jahr für den Autobauer. „Es wird ein herausforderndes Jahr, in dem wir wieder erfolgreich sein wollen“, sagte der Topmanager am Dienstag bei der Vorstellung der Bilanz in München.

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Gerade in Europa seien Verbraucher und Märkte durch die hohe Staatsverschuldung verunsichert. „Die Welt verändert sich mit hoher Geschwindigkeit“, sagte Reithofer. Dennoch: langfristig wolle BMW die Spitze der Oberklassehersteller verteidigen. „Wir haben bewiesen: Wir halten, was wir versprechen“, sagte Reithofer.

Das Unternehmen BMW

  • Mitarbeiterzahl

    Weltweit hat BMW 2011 wieder mehr als 100 000 Menschen beschäftigt, rund 70 000 davon in Deutschland. 2012 möchte BMW 4.000 Mitarbeiter einstellen.

  • Mitarbeiterprämie

    2010 hatte BMW den Mitarbeitern an den deutschen Standorten fast 1,6 Monatsgehälter, im Schnitt rund 5840 Euro gezahlt. Damals hatte die Belegschaft nach zwei Jahren ohne Erfolgsbeteiligung erstmals wieder eine Prämie erhalten.

  • Vorstandsgehalt

    Reithofer selbst kann sich über ein dickes Gehaltsplus freuen. Insgesamt bekommt der Vorstandschef für 2011 rund 6,156 Millionen Euro. 2010 hatte Reithofer 4,296 Millionen Euro verdient.

Bereits 2016 - im Jahr des 100. Geburtstag des Unternehmens - will BMW weltweit mehr als 2 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkaufen, vier Jahre früher als bisher geplant. In den ersten beiden Monaten legte BMW weiter zu. Große Hoffnungen setzen die Bayern vor allem auf die Märkte in Übersee.

Boommärkte gibt es nur noch in Asien

Vor allem in Asien und Nordamerika, aber auch in boomenden Regionen wie Russland, Indien oder in Südkorea erwartet BMW kräftiges Wachstum.

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