Automarkt kommt in Schwung: Deutlich mehr Neuwagen in Deutschland

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Automarkt kommt in Schwung: Deutlich mehr Neuwagen in Deutschland

Die Auto-Neuzulassungen sind im März gestiegen. Nach mehreren Jahren Stillstand bewerten Experten den Absatzmarkt positiv. Unter den Premiumherstellern gibt es einen Gewinner.

Im März rollten 296.400 Fahrzeuge neu auf die Straßen, ein plus im Vergleich zum Vorjahr von 5,4 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. "Die gute Entwicklung auf dem deutschen Markt hat sich im März weiter verstetigt, das erste Quartal ist ordentlich verlaufen", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Seit Jahresanfang zogen die Neuanmeldungen um 5,6 Prozent an. Bereits im Dezember hatten die Hersteller mehr Neuwagen verkauft als vor Jahresfrist.

Experten gehen davon, dass der mehrjährige Stillstand überwunden ist und es stetig nach oben geht. Bis der Autoabsatz wieder an das Niveau früherer Jahre anknüpft, dürfte es allerdings noch lange dauern - wenn er je wieder diese Größe erreicht. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet in diesem Jahr rund drei (Vorjahr 2,9) Millionen Neuregistrierungen.

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Auch im März kurbelten die Hersteller den Absatz durch Rabatte an. Allerdings zeichnet sich nach einer Studie des Duisburger CAR-Instituts ab, dass die Preisnachlässe etwas nachließen. Das habe vor allem daran gelegen, dass Marktführer VW weniger Rabatte gewährt habe, sagte Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer. Geringere Rabatte sind meist ein Indiz dafür, dass sich die Pkw-Nachfrage belebt.

Bis auf wenige Ausnahmen verzeichneten alle deutschen Hersteller Zuwächse. Die zu Daimler gehörende Nobelmarke Mercedes-Benz legte im März um drei Prozent zu, die VW-Tochter Audi steigerte sich um 4,1 Prozent. BMW schaffte ein kleines Plus von einem halben Prozent. Lediglich der zu VW gehörende Sportwagenbauer Porsche (minus 13,5 Prozent) und Daimlers Kleinwagenmarke Smart (minus 16 Prozent) ließen Federn.

Mercedes setzte sich nach den ersten drei Monaten 2014 mit 63.500 verkauften Wagen vor den Rivalen Audi mit 61.000 und BMW mit 56.000 Einheiten. Die GM -Tochter Opel stabilisierte sich dank neuer Modelle weiter und kam auf einen Marktanteil von sieben Prozent. Vor Jahresfrist hatte der Anteil noch leicht darunter gelegen. Marktführer VW verkaufte 2,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Die Hersteller profitierten auch davon, dass sich der Automarkt in anderen europäischen Ländern erholt. "Offensichtlich hat sich die Stimmung der Verbraucher in der EU zunehmend aufgehellt, das bringt positive Impulse für den Neuwagenverkauf", sagte Wissmann. Der Pkw-Markt belebe sich langsam. Im vergangenen Monat wurden laut VDA 394.700 Fahrzeuge exportiert, sieben Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im bisherigen Jahresverlauf bedeute dies einen Zuwachs von zehn Prozent. Die Pkw-Werke sind daher gut ausgelastet. Im März liefen 519.700 Fahrzeuge von den Bändern der Hersteller hierzulande, ein Anstieg um zehn Prozent.

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