Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
9 Kommentare
"Statt eigene Fehler zu korrigieren, lassen Fiat, Peugeot und Renault politisches Geschütz gegen VW, Daimler, BMW auffahren."
Ich halte zwar nichts von der CO2 Sekte, dennoch bin ich gegen die Verwendung von Nahrungsmitteln im Benzintank.
Hat sich nicht gerade die dt. Autolobby in Brüssel durchgesetzt mit der Einführung von E10?
Wenn man in den Medien schon wieder die Völker gegeneinander ausspielt sollte man auch die eigenen Fehler sehen. ("Die faulen Südländer wieder. Weder mit Geld umgehen können, noch vernünftige Autos bauen können sie.")
Der stagnierende Automarkt in Europa wird für viele Firmen eine Pleite zur Folge haben. Jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass die Chinesen und Inder Auto fahren wollen. Tun sie zwar, aber bei den Wanderarbeitergehältern sicherlich keine europäische Mittelklasse.

Ich bin mir sehr sicher, dass die europäischen Autobauer keine Elektro- sondern eine Gasstrategie brauchen. Zu meinen Lebzeiten dürfte jedenfalls das Erdgas zum dominierenden Rohstoff der Energiewirtschaft und wahrscheinlich auch der Automoblindustrie werden und bleiben.

Der Deutsche und sein "Liebstes Kind"=Kritik gleich Beleidigung
WIWO scheint von BMW begeistert zu sein- wöchentliche Reklame
Realität wird ganz schnell samt Artikel abgesetzt.
WAs mich aber wundert im Artikel wird zugegeben, das die deutscche
Autobauer nur überlebt haben, weil fremde Modelle übernommen.
Ich kann mich auch noch erinnern, das Deutschland vor Jahren mit der
Abgasnorm ausl. Fahrzeugen die dt.Zulassung entzogen hat.
Da hat die Presse aber nicht gleich gejammert.

Ich habe nicht gewußt, dass sie nur Kommentare zulassen, die Ihre Meinung vertreten.

Uns hilft nur eines raus aus dem Euro und die Kompetenzen der EU Funktionäre zurück fahren. Wenn wir erst alle Kompetenzen abgegeben haben sind wir am Ende. Die Pleitestaaten werden uns aussaugen und fertig machen.

Genau so ist es: Die Pleitestaaten werden uns aussaugen...; denn nur zu diesem Zweck soll immer mehr Kompetenz nach Brüssel an die Diktatoren abgegeben werden. Dann aber Gnade uns Gott! Sie wollen Deutschland zerschlagen - anstelle eines "Dritten Weltkriegs".

Chauvinismus ist ja ganz akzeptable, wenn es sich um deutsche Jounalisten handelt - es fehlt die feine Klinge schon seit jeher. Aber dass der Herr Redakteur so traumtaenzerisch ueber die groesste politische Industrie-Hilfsaktion in Europa hinweg sieht - die versuchte Rettung von Opel vor 3 Jahren - das spricht Baende, wie duenn die Haut bei den Deutschen ist, wenns ums Auto geht.
Na ja, auch nicht so schlimm, es sind ja nicht wirklich Deutsche, die die deutsche Autoindustrie lenken...

Umweltökonomisch ist es absolut falsch, Oberklassenfahrzeuge beim CO2-Ausstoß bevorzugt zu behandeln. Es setzt die falschen Anreize. Und auch distributionspolitisch wäre gegen eine Gleichbehandlung der Mercedes und Co. mit den FIAT Punto dieser Welt nichts zu sagen. Das wußte allerdings bisher die mächtige deutsche Automobillobby zu verhindern. Es ist ausgesprochen bemerkenswert, dass der Artikel den ökonomisch sinnvollen Vorstoß von Marchionne als falsch denunziert. Und damit einseitig die Interessen der Aktionäre (und Mitarbeiter) von BMW, Audi und Co. vertritt. Schade, von einem Wirtschaftsmagazin hätte ich mir eine differenziertere Darstellung gewünscht. Zumal Marchione aus Eigeninteresse das für die Umwelt (und Gesellschaft) richtige will, Adam Smiths unsichtbare Hand läßt grüßen. Wäre doch eigentlich in Ihrem marktwirtschaftlichen Sinne, oder? Haben etwa die mächtigen deutschen Anzeigenkunden Druck auf Sie ausgeübt?

Haben "mächtigen Anzeigenkunden Druck" auf die Redaktion ausgeübt? Immer wieder kommt dieses, Verzeihung, dumme Totschlag-Argument, wenn jemand eine inhaltliche Position nicht passt. Platter kann man eine Redaktion nicht angreifen. Mir scheint ein kleiner Exkurs über das Wesen von Qualitätsmedien vonnöten: 1. Werbefinanzierte Medien sind in Deutschland die wichtigste und beste Quelle unabhängiger, kritischer und auch investigativ hervorgebrachter Informationen. Wenn Sie das anders sehen, wenn Sie Medien nicht vertrauen, die sich auch über Werbung finanzieren, warum nutzen Sie sie dann? Dann müssen Sie eben auf Tagesschau, Süddeutsche, Spiegel und WirtschaftsWoche verzichten und sich bei Twitter Ihr Bild der Welt zusammensuchen. 2. Angenommen, es gäbe den von Ihnen vermuteten Druck deutscher Anzeigenkunden - wie dumm muss man sein, sich ihm zu beugen und damit all die ausländischen Anzeigenkunden zu verärgern? 3. Qualitätsmedien leben von ihrer Glaubwürdigkeit und tun viel, damit diese nicht beschädigt wird. Denn nur glaubwürdige Medien werden genutzt, und nur Medien, die genutzt und geschätzt werden, bekommen teure Anzeigen und bleiben am Markt. So verhindert die unsichtbare Hand des Marktes, dass werbefinanzierte Medien werbegesteuerte Medien werden.
Übrigens: Wer wir sind, wissen Sie, weil wir mit Namen und Fotos im Netz stehen. Wie wir uns finanzieren und wer bei uns Anzeigen schaltet, wissen Sie auch, wenn Sie bei uns surfen oder das Heft durchblättern. Bleibt bloß noch die Frage: Wer sind Sie eigentlich? Welches Interesse hatten Sie, als Sie den Kommentar schrieben?
Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...
Kommentare zu: Deutsche Autobauer geraten unter Beschuss
zum Artikel