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Kommentare zu: Absatzkrise erfasst auch deutsche Hersteller

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3 Kommentare
  • 16.01.2013, 17:14 UhrLilly

    "Europas Automarkt am Boden -Schwächstes Jahr seit 1995"

    Zitat: "Entlastung ist für Massenhersteller, die wie Opel, Renault oder Peugeot auf Europa fixiert sind, nicht in Sicht: Sie können die Absatzmisere in Europa nicht durch Verkäufe in den brummenden Märkten China und den USA ausgleichen." ...

    Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE90F02T20130116

  • 16.01.2013, 22:43 Uhrln-von-e

    Die Realkosten der Autos werden immer höher, die Real-Löhne stagnieren. Autos werden mit Technik vollgepfropft, die keiner braucht. Der deutsche Automarkt wird allein von den Geschäftswagen stabilisiert. Bei Mercedes gibt es signifikante Qualitätsprobleme.
    Wer gibt schon gerne 80000 für minderwertige Technik aus. (Eigene Erfahrung). Die Autos halten heute länger. Aus 2 Gründen. Der erste heißt Feuerverzinkung. Früher sind die Dinger nach 10 Jahren auseinandergerostet. Der zweite heißt Motorenlebensdauer. Selbst Kleinstwagen (früher als Schnakenhuster bekannt) schaffen 300 000 km und mehr mit einem Benzinmotor.
    Und dann wachsen zu wenig Käufer nach. Die Jungen haben Zeitverträge oder verdienen 40% weniger als die Vorgängergeneration. Dazu kommen exorbitante Versicherungsprämien.
    Manche kaufen ihr erstes Auto wenn sie 30 sind.

    • 17.01.2013, 09:49 UhrGuzzi_Cali2

      Das mit den Qualtätsproblemen bei Mercedes kann ich vollumfänglich bestätigen. Aber daß die Karossen und Motoren länger halten, ist schlicht falsch. Das mit der Verzinkung mag für Audi zutreffen, nicht aber für viele andere. Äußerlich SCHEINEN auch viele nicht zu rosten, weil das ganze "Stoßfänger"-Gedöns aus Vollplastik bis zu den Radläufen ist. Da KANN nichts rosten. Die heutigen Autos rosten von innen, gerne auch im Bereich der Stehbleche sowie Türen und Hauben. Gucken Sie doch mal einen VW Sharan von unten an. Das Ding ist zusammengebatscht, daß es nur so eine Art hat. Außen hui, innen pfui.

      Zu den Motoren: Vergleichen Sie sich mal ein Pleuel eines MB 200 D von 1980 und eines aus einem C180 von heute. Letzteres ist dünner, leichter, vielleicht auch präziser gefertigt. Aber länger halten tut das mit Sicherheit nicht. Warum tun auch heute noch Ackerschlepper aus den 50ern ihren Dienst? Weil es einfache und robuste Technik ist, eigentlich hoffnungslos überdimensioniert. Der 8-Zylinder meines E420 ist mit 135.000 km in den Himmel gekommen - nur so am Rande. Sie haben insofern recht, als die heutigen Motoren mangelnde Pflege und Wartung länger ignorieren, aber irgendwann ist eben Sabbat. Stichwort: Geplante Obsoleszenz.

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