Autozulieferer: Continental hebt Umsatzprognose an

Autozulieferer: Continental hebt Umsatzprognose an

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Continental ist der weltweit drittgrößte Autozulieferer.

750 Millionen Euro Reingewinn in der Kasse bei elf Milliarden Euro Umsatz – das erste Quartal lief bei Continental gut. Auch für das Gesamtjahr ist der Autozulieferer jetzt optimistischer – zumindest ein bisschen.

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental profitiert vom boomenden Automarkt und hat seine Umsatzprognose für 2017 erhöht. Die Umsatzerwartung werde um 500 Millionen Euro auf mehr als 43,5 Milliarden Euro angehoben, teilte der weltweit drittgrößte Autozulieferer mit über 227.000 Mitarbeitern am Dienstag in Hannover mit.

Grund sind unter anderem die starke Nachfrage nach Elektroniklösungen und Software, aber auch nach Reifen. Im ersten Quartal blieben unterm Strich 750 Millionen Euro in der Kasse – ein Plus von 2,1 Prozent. Der Reingewinn übertraf damit die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt von 741 Millionen ausgegangen waren. „Umsatz- und ergebnisseitig können wir auf ein starkes erstes Quartal zurückblicken“, erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart.

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Schon Ende April hatte Continental die Eckdaten zum ersten Quartal vorgelegt. Demnach wuchsen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 11 Milliarden Euro. Für das zweite Quartal rechne Continental „mit einer weiterhin starken Entwicklung“, sagte Degenhart. Das Ziel einer bereinigten Ebit-Marge von mehr als 10,5 Prozent bekräftigte Conti – im Vorjahr lag die Rendite bei 10,8 Prozent.

Selbstfahrende Autos Bosch und Conti kooperieren mit chinesischen Firmen

Autonomes Fahren mag zwar noch Zukunftsmusik sein, doch Bosch arbeitet mit mehreren chinesischen Unternehmen an hochpräzisen Karten. Auch Continental hat sich für ein anderes Projekt einen chinesischen Partner gesucht.

Ein Mitarbeiter von Bosch fährt auf der Autobahn 81 bei Abstatt (Baden-Württemberg) in einem Auto, das als Prototyp für autonomes Fahren genutzt wird. Quelle: dpa

Die Conti-Reifensparte kämpft mit im Jahresvergleich deutlich höheren Kautschukpreisen – die auch weiter steigen werden, wie das Unternehmen ankündigte. In den ersten drei Monaten des Jahres hätten die Belastungen aus diesem Anstieg bei 100 Millionen Euro gelegen.

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