Die Batterie-Entwicklung ist sehr kostenintensiv. Werden Sie das Budget für Forschung und Entwicklung noch steigern?
In den nächsten drei bis fünf Jahren werden wir die Ausgaben sicher noch einmal verdoppeln. Wir sind da auf einer sehr teuren Reise.
Bei konventionellen Autobatterien hat Johnson Controls einen Marktanteil von 36 Prozent. Welchen Anteil streben Sie bei Hochleistungsbatterien an?
Bei den Hybridautos mit Lithium-Ionen-Batterie ist unser Anteil schon recht groß. Eine Prognose über die weitere Entwicklung würde ich nicht wagen, dazu ist der Markt zu jung und zu klein. Wichtiger als ein großer Marktanteil wäre mir aber eine gute Profitabilität.
Mit Lithium-Ionen-Batterien verdienen Sie noch kein Geld?
Nein. Das Engagement in dem Geschäft ist für uns auch eher von strategischer Bedeutung. Wir wollen in diesem Zukunftsmarkt präsent sein und damit unsere Position in der Autoindustrie untermauern.
Wie wichtig sind dabei Ihre Aktivitäten in Deutschland?
Die Entwicklungsarbeiten, die in Hannover geleistet werden, sind ungeheuer wichtig für den Konzern. Wir werden deshalb unsere Investitionen in Deutschland weiter ausbauen.














- als Spam melden
- antworten
Alle Kommentare lesen11.05.2010, 11:51 UhrAnonymer Benutzer: Dietrich Lohmeyer
Noch sind Akkus genauso teuer wie das gesamte Elektroauto.
bei den betriebskosten werden immer nur die Stromkosten angegeben.
Nach 15 Jahren Erfahrung mit Elektrofahrzeugen weiß ich, dass die entscheidenden Fragen sind:
Wie teuer ist der Akku, wie lage hält er, wie teuer sind die Akkukosten pro Monat?
Elektromobilität funktioniert schon jetzt, wenn die Fahrzeuge kleiner und leichter werden: Velomobile mit Elektroantrieb gibt es bei www.akkurad.com