BMW profitstärkste Marke: Rekordabsätze für deutsche Autobauer in China

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BMW profitstärkste Marke: Rekordabsätze für deutsche Autobauer in China

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Volkswagen ist nach dem ersten Quartal 2014 wieder der umsatzstärkste Autohersteller der Welt. Den stärksten Gewinnanstieg aller Autokonzerne verzeichnet Daimler.

Schon jedes fünfte Auto in China stammt aus Deutschland. Für Volkswagen, BMW, Mercedes verspricht 2014 ein Rekordjahr zu werden. Die wichtigsten Kennzahlen zu Umsatz, Absatz und Gewinnentwicklung weltweit.

Die deutschen Autobauer verkauften in den ersten drei Monaten so viele Autos wie nie zuvor in einem ersten Quartal. Sie legten auch bei Umsatz und Gewinn zu – trotz des starken Euro, der für Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe sorgte. Der Dank gebührt vor allem den Kunden in China. Dort legten die Verkäufe der deutschen Autobauer um 17 Prozent zu. Der chinesische Gesamtmarkt wuchs nur um 9 Prozent, sodass die deutschen Autokonzerne ihren Marktanteil auf 21,8 Prozent steigern konnten – ein neuer Rekordwert.

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Zahl der verkauften Pkw 2009 bis 2013 sowie 1. Quartal 2014. Marktanteil der deutschen Autokonzerne auf dem chinesischen Pkw-Markt.

Weniger gut als in China und Europa verlief das erste Quartal in den USA: Dort steigerten die deutschen Autokonzerne ihren Absatz nur um 1 Prozent, ihr Marktanteil sank auf 7,9 Prozent. 

Umsatzstärkster Autokonzern der Welt war im ersten Quartal mit 47,8 Milliarden Euro wie im Vorjahr Volkswagen – dicht gefolgt von Toyota. Beflügelt vom schwachen Yen konnte der japanische Autokonzern seinen Umsatz um 13 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro steigern, Volkswagen nur um 3 Prozent. 

Beim Absatz ergibt sich folgendes Bild:

Platz 1: Toyota mit 2,6 Millionen verkaufter Fahrzeuge

Platz 2: General Motors mit 2,4 Millionen

Platz 3: Volkswagen mit 2,3 Millionen.

Dank eines leicht anziehenden europäischen Absatzmarktes und einer anhaltend guten Entwicklung in China verspricht das Jahr 2014 abermals ein Rekordjahr für die deutsche Automobilindustrie zu werden. Das sind Ergebnisse einer Analyse der Finanzkennzahlen der 16 größten Autokonzerne der Welt, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) quartalsweise erstellt.

Daimlers Gewinn wächst am stärkstem

Während Volkswagen seine Spitzenposition beim Umsatz behaupten konnte, bleibt Toyota beim Gewinn an der Spitze der Rangliste – trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs um 26 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Den zweiten Platz im Gewinnranking belegt Volkswagen mit 2,9 Milliarden Euro – ein Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. 

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Die Top drei Unternehmen bei Umsatz, Absatz, Ebit und Ebit-Marge nach dem ersten Quartal 2014 (zum Vergrößern bitte anklicken). Quelle: Ernst & Young

Den stärksten Gewinnanstieg aller Autokonzerne konnte Daimler vorweisen: um 95 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der schwäbische Autokonzern verbesserte sich damit im Ranking vom siebten auf den vierten Platz. Den dritten Platz behauptete BMW mit einem Quartalsgewinn von 2,1 Milliarden Euro. 

Bei der Profitabilität hingegen belegt BMW mit einer EBIT-Marge von 11,5 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent) weiter den ersten Rang – deutlich vor Hyundai (9,0 Prozent) und Mazda (7,6 Prozent). Die deutschen Autobauer konnten insgesamt – trotz negativer Währungseffekte aufgrund des starken Euro – ihre Gewinnmarge von 5,9 auf 7,0 Prozent steigern. Die japanischen Hersteller hingegen verzeichneten einen Rückgang der EBIT-Marge von 7,5 auf 6,2 Prozent. Noch deutlicher abwärts ging es für die US-Konzerne, deren EBIT-Marge von 3,7 auf 0,5 Prozent sank.

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