BMW-Tochter: DriveNow plant zusätzliche Standorte

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Ein Mini Cabrio des Carsharing-Unternehmens DriveNow in Köln

von Christian Schlesiger

DriveNow, die Carsharing-Tochter von BMW und Sixt, plant neue Standorte in 25 Städten außerhalb Deutschlands.

Das kündigte Geschäftsführer Nico Gabriel gegenüber der WirtschaftsWoche an. Nach Wien, San Francisco und London werde DriveNow in Europa „in bis zu 15 Städte expandieren“. In Nordamerika werde man „in zehn Städten an den Start gehen“, so Gabriel. „Unser Wachstum liegt im Ausland.“

In Deutschland will das Unternehmen, das in Berlin, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf vertreten ist, vorerst keine weiteren Carsharing-Stationen aufbauen. „Wir wären gerne in Frankfurt an den Start gegangen“, aber die Stadt habe nur eine Flotte von 80 Fahrzeugen genehmigt. „Damit kann man kein profitables flexibles Carsharing-System aufbauen und betreiben.“

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Die Flotte besteht derzeit bundesweit aus 2350 Fahrzeugen. Immerhin schreibt das Unternehmen in Deutschland bereits schwarze Zahlen. „Wir verdienen in Deutschland Geld“, sagt Gabriel. „Berlin funktioniert sehr gut“, betont der Unternehmenschef, „vor allem wegen der Stadtstruktur mit vielen Zentren.“ Auch mit München und Hamburg sei er „sehr zufrieden“.

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