
Kurz vor Beginn der Tokyo Motor Show (3. bis 11. Dezember) haben BMW und Toyota in der japanischen Hauptstadt ein Zusammenarbeit bei umweltfreundlichen Technologien verkündet.
BMW liefert den Japanern ab 2014 Dieselmotoren mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum, die dann schon die neuen strengeren EU 6 Abgasvorschriften erfüllen. Zudem vereinbarten die neuen Partner eine gemeinsame Forschung an neuen leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien, die das Herzstück von Elektroautos und Hybridfahrzeugen sind. Zudem sollen in den nächsten Monaten weitere Projekte identifiziert werden, bei denen BMW und Toyota zusammen arbeiten können.
Quelle: dpaToyota und BMW
Pünktlich zur Tokyo Motor Show 2011 verkünden BMW und Toyota eine Kooperation: Sie wollen bei der Grundlagenforschung für Lithium-Ionen-Batterien zusammenarbeiten. Die Batterie gilt als Schlüsseltechnik für die Etablierung des Elektroautos.
Quelle: REUTERSVolkswagen und Toshiba
Beim Elektroantrieb kooperiert Volkswagen mit dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba. Auch Batterien sollen zusammen entwickelt werden. Zum Einsatz kommen die Produkte dann in der Produktlinie „New small family“ von Volkswagen.
Quelle: REUTERSDaimler und BYD
Auf einen chinesischen Partner setzt Daimler: BYD aus dem chinesischen Shenzhen. Zusammen entwickeln die Unternehmen ein marktreifes Elektroauto, welches 2013 an den Start gehen soll.
Quelle: ReutersAudi und Tongji-Universität
Die Tongji-Universität aus dem chinesischen Schanghai ist ein beliebter wissenschaftlicher Kooperationspartner: Gleich drei deutsche Autobauer sind Partner. Im „Audi Tonji Joint Lab“ soll zum Beispiel die E-Version des A6L entstehen. Im Bild: der Audi A6 hybrid.
Quelle: REUTERSBMW, Tongji-Universität und Brilliance
Eine Elektroversion des BMW 5 in der Langversion hat BMW bereits mit der Tongji-Universität in Schanghai entwickelt. Zusammen mit dem Joint-Venture-Partner Brilliance ist nun ab 2013 die Serienproduktion von Elektroautos geplant. Im Bild arbeitet eine Arbeiterin an einem Auto des Joint-Ventures.
Quelle: dpaVolkswagen und Tongji-Universität
Schon seit vielen Jahren arbeitet Volkswagen in vielen Bereichen mit der Tongji-Universität in Schanghai zusammen. Auch eine Brennstoffzelle wird gemeinsam entwickelt. Der speziell für den chinesischen Markt entwickelte Passat Lingyu wurde als Prototyp mit einer Brennstoffzelle ausgestattet.
Quelle: dpaBMW und SB LiMotive
SB LiMotive, das Joint Venture von Bosch und Samsung, aus dem südkoreanischen Yongin hat einen gewichtigen Kunden: BMW will hierher seine Lithium-Ionen-Batterien für seine „Mega City Vehicle“ beziehen, welches unter der Marke „BMW i“ vermarktet werden soll.
Quelle: ReutersVolkswagen und Sanyo Eletric
Sanyo, das Unternehmen aus dem japanischen Moriguchi, entwickelt zusammen mit Volkswagen Lithium-Ionen-Akkus.
Quelle: APBMW und State Grid, Southern Grid und China Automotive Technology
BMW führt in Kooperation mit den chinesischen Unternehmen State Grid Corporation und Southern Grid sowie China Automotive Technology and Research Corporation (CATARC) einen Feldversuch zur Elektromobilität durch. Der Mini-E wird dort in Peking und Shenzhen im Alltagsbetrieb getestet.
Toyota und BMW
Pünktlich zur Tokyo Motor Show 2011 verkünden BMW und Toyota eine Kooperation: Sie wollen bei der Grundlagenforschung für Lithium-Ionen-Batterien zusammenarbeiten. Die Batterie gilt als Schlüsseltechnik für die Etablierung des Elektroautos.
Verlockende saubere Dieselmotoren
Warum gehen der größte Premiumhersteller der Welt und der größte Massenautohersteller der Welt eine Verbindung ein? Für Takeshi Uchiyamada, Vize-Chef von Toyota, liegt die Zusammenarbeit nahe, denn BMW sei "weltweit führend bei sauberen Dieselmotoren". Für den BMW-Forschungsvorstand Klaus Draeger macht die Zusammenarbeit Sinn, weil Toyota als Pionier der Hybridtechnik gilt.
Für Toyota ist die Zusammenarbeit wichtig, denn die Japaner brauchen ab 2014 Dieselmotoren, die die neue EU 6-Abgasnorm erfüllen. Die jetzigen 2,0 und 2,2 Liter Motoren umzurüsten hätte enorme Entwicklungskosten zur Folge gehabt. Die waren dem auf den Massenmarkt ausgerichteten Konzern jedoch zu hoch, denn die Dieselantriebe lassen sich nur in Europa verkaufen, Japaner verschmähen den Selbstzünder genauso wie die Amerikaner.













