
VW ist Spitze: Der Automotive Innovations Award 2012 in der Kategorie „Innovationsstärkster Automobilkonzern“ geht an den Wolfsburger Autobauer. Volkswagen überzeugte unter anderem durch die Anzahl, die Qualität und den Reifegrad seiner Neuerungen, sagte Stefan Bratzel, Geschäftsführer des Center of Automotive Management (CAM) am Mittwoch in Frankfurt.
Erstmals rangieren auf den ersten drei Plätzen der innovationsstärksten Konzerne ausschließlich deutsche Firmen. Knapp hinter Volkswagen landeten die BMW Group und der Daimler Konzern. "Die deutschen Automobilkonzerne haben im Vergleich mit dem Wettbewerb ihre Position als Innovationsführer deutlich ausgebaut", erläuterte Bratzel.
Bild: PressebildDer Baukasten von Volkswagen
Viele Autobauer nutzen eine Konstruktionsplattform als Basis für unterschiedliche Modelle. Meist sind Chassis und Radaufhängung gleich – doch oft steckt noch weit mehr gleiche Technik unter verschiedenen Karosserien.
Volkswagen perfektioniert diese Strategie jetzt mit dem sogenannten Modularen Querbaukasten. In dem Baukasten befinden sich Boden, Motoren, Getriebe, Klimaanlagen, Armaturenbretter, Sitze oder Assistenzsysteme – kurzum praktisch alles, was man braucht um ein Auto zu bauen.
Bild: dapdAudi A3
Der neue Audi A3, der im Frühjahr 2012 erscheint, ist das erste Fahrzeug aus dem neuen Baukasten des VW-Konzerns.
Bild: PressebildGolf VII
Der neue Golf kommt im Herbst 2012 und ist die Basis für eine ganze Menge Fahrzeuge des Konzerns. Am 4. September wird der neue Flitzer vorgestellt, Verkaufsstart ist im November.
Bild: PressebildScirocco
Der sportliche Scirocco ist das klassische Nischenmodell, wie es VW vorschwebt: Flotte Hülle mit Golf-Großserientechnik unter der Haube
Bild: dpaTiguan
Auch der SUV Tiguan basiert beispielsweise auf der Golfplattform. Wenn nötig können Tiguan, Golf und Passat bald auf einem Band produziert werden. (Im Bild: Produktionsstraße für Golf und Tiguan)
Bild: PressebildSkoda Octavia
Der Skoda Octavia teilt sich ebenfalls mit dem Golf die Technik unter dem Blechkleid.
Bild: PressebildNew Beetle
Auch der Käfer-Nachfolger gehört zur Golf-Familie
Bild: PressebildSeat Leon
Genauso wie der Leon der spanischen Tochter Seat.
Bild: PressebildPolo
Der Kleinwagen Polo teilt sich seine technische Basis mit den Töchtern aus Spanien, dem Ibiza und dem Audi A1
Bild: PressebildSharan
Der große Van von VW ist nicht nur verwandt mit dem Seat Alhambra.
Der Baukasten von Volkswagen
Viele Autobauer nutzen eine Konstruktionsplattform als Basis für unterschiedliche Modelle. Meist sind Chassis und Radaufhängung gleich – doch oft steckt noch weit mehr gleiche Technik unter verschiedenen Karosserien.
Volkswagen perfektioniert diese Strategie jetzt mit dem sogenannten Modularen Querbaukasten. In dem Baukasten befinden sich Boden, Motoren, Getriebe, Klimaanlagen, Armaturenbretter, Sitze oder Assistenzsysteme – kurzum praktisch alles, was man braucht um ein Auto zu bauen.
"Eine hohe Innovationskraft ist insbesondere in Zeiten eines technologischen Paradigmenwechsel eine wichtige Voraussetzung für zukünftiges profitables Wachstum." Die Innovationen wertete er auch als einen entscheidenden Gegenpol zu chinesischen Wettbewerbern: "Die hiesigen Hersteller müssen den Chinesen Paroli bieten, und das ist ihnen bislang gut gelungen“, betonte Bratzel.
Auch im Vergleich von 54 Automobilmarken sind deutsche Hersteller vorn: Der Vorjahresdritte BMW führt die Liste an vor dem Vorjahressieger Mercedes an. BMW erhielt in den Kategorien „Sicherheitssysteme“ und „vernetztes Fahrzeug“ Bestnoten. Bratzel hob die Entwicklung eines Glättesensors hervor, der vereiste oder verschmierte Fahrbahnabschnitte frühzeitig erkennt und die Informationen an Fahrer und elektronische Assistenzsysteme weiterleitet.
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