Carsharing wächst langsamer: 1,26 Millionen Menschen teilen sich das Auto

Carsharing wächst langsamer: 1,26 Millionen Menschen teilen sich das Auto

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220.000 neue Nutzer vermeldet der Carsharing-Bundesverband.

Der Kundenzuwachs bei Carsharing-Anbietern hat sich weiter verlangsamt. Trotzdem ist der Bundesverband mit den Zahlen noch zufrieden - mittlerweile sind 1,26 Millionen Nutzer in Deutschland registriert.

Bei den Carsharing-Anbietern in Deutschland sind mittlerweile 1,26 Millionen Nutzer registriert. Das sind 220.000 oder gut ein Fünftel mehr als vor einem Jahr, wie der Bundesverband Carsharing (bsc) am Montag in Berlin mitteilte. Der Zuwachs hat sich damit weiter verlangsamt. Stichtag war der 1. Januar. Inzwischen können die Bundesbürger in 537 Orten ein Auto mit anderen Nutzern teilen, das sind 47 Orte mehr als ein Jahr zuvor.

"Der Zuwachs ist etwas gedämpfter als in den Vorjahren, aber zweistellig, so dass wir zufrieden sind", sagte Verbandsgeschäftsführer Willi Loose.

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Wie sich Carsharing auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel auswirkt

  • Mietwagen

    29 Prozent der Carsharing-Nutzer fahren seltenere mit einem Mietwagen als früher.

    Quelle: Berylls Strategy Advisors, MM Customer Strategy

  • Taxi

    28 Prozent der Carsharing-Nutzer fahren seltener mit dem Taxi als zuvor.

  • Regionalzug

    Den Regionalzug benutzen 22 Prozent der Carsharing-Nutzer seltener.

  • Bus und Straßenbahn

    15 Prozent der Nutzer von Carsharing-Angeboten fahren seltener mit Bus und Straßenbahn.

  • Pkw

    15 Prozent der Carsharing-Nutzer benutzen seltener das eigene Auto

  • Fernzug

    Seltener mit dem Fernzug fahren zwölf Prozent der Carsharing-Nutzer

  • Fahrrad

    Dafür fahren drei Prozent der Carsharing-Nutzer öfter mit dem Fahrrad.

    Quelle: Berylls Strategy Advisors, MM Customer Strategy

Nach den Branchendaten verfestigte sich der Trend, dass in den Großstädten immer stärker die stationsunabhängigen Angebote der Autobauer den Markt beherrschen, während sich in den kleineren Städten klassische Anbieter mit festen Abhol- und Abgabeorten für die Autos etablieren. Viele Kunden sind bei mehreren Anbietern angemeldet, so dass die Nutzerzahl auch Doppelzählungen enthält.

bcs-Geschäftsführer Loose erwartet, dass das Prinzip "Nutzen statt Besitzen" weiter auf dem Vormarsch sein wird. "Der Markt ist noch nicht gesättigt." So könne man in den Randbereichen der Städte noch wachsen und neue Zielgruppen wie Geschäftskunden erschließen. Hoffnung mache auch das geplante Car-Sharing-Gesetz der Bundesregierung. Es soll Kommunen die Möglichkeit geben, gesonderte Parkplätze an Straßen für Car-Sharing-Autos zu reservieren.

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