Daimler: Manager sollen wegen Bestechung angeklagt werden

Daimler: Manager sollen wegen Bestechung angeklagt werden

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Ein Mann geht an einer Computersimulation einer Mercedes-Benz F015 Studie vorbei.

In Griechenland sollen sich Daimler-Manager der Bestechung schuldig gemacht haben. Laut Insider-Informationen geht es um Schmiergelder bei Rüstungsdeals.

Die griechischen Behörden klagen Insidern zufolge Manager von Daimler wegen des Verdachts auf Schmiergeldzahlungen bei Rüstungsaufträgen an. Dabei gehe es um Gegenleistungen im Volumen von mindestens zwei Millionen Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus griechischen Justiz-Kreisen. Die Summe solle dafür gewährt worden sein, dass zwischen 1997 und 2000 Unterschriften unter Verträge zum Kauf von Militärfahrzeugen durch die griechische Regierung gesetzt worden seien. Angeklagt seien Daimler-Manager, griechische Beamte und ein Autohändler. Insgesamt gehe es um sieben Personen. Die damals unterzeichneten Verträge hätten ein Volumen von mehr als 100 Millionen Euro gehabt.

Eine Daimler-Sprecherin sagte auf Anfrage, ihr Unternehmen habe keine formelle Kenntnis von den Vorwürfen. Im Falle einer Anfrage werde der Konzern die Behörden aber unterstützen.

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Es war zunächst nicht klar, ob die Verdächtigen noch für Daimler beziehungsweise die griechische Regierung arbeiten. Den Justizkreisen zufolge soll Daimler dritte Parteien und Bankkonten im Ausland bei den Schmiergeld-Zahlungen genutzt haben. Die US-Behörden hätten Griechenland geholfen, den illegalen Zahlungen auf die Spur zu kommen.

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