Daimler: Vertrag von China-Vorstand Troska verlängert

Daimler: Vertrag von China-Vorstand Troska verlängert

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Hubertus Troska wird noch bis Ende 2020 als China-Vorstand bei Daimler bleiben.

Der Aufsichtsrat von Daimler hat entschieden: Der bis zum Ende des Jahres laufende Vertrag von China-Vorstand Hubertus Troska ist bis Ende 2020 verlängert worden.

Der Aufsichtsrat von Daimler hat den bis Ende des Jahres laufenden Vertrag von China-Vorstand Hubertus Troska verlängert. Troskas neuer Vertrag werde bis zum 31. Dezember 2020 laufen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. "Hubertus Troska hat eine gewichtige Rolle im Gesamtvorstand und treibt die Geschäftsaktivitäten in China erfolgreich voran", erklärten Aufsichtsratschef Manfred Bischoff und Vorstandschef Dieter Zetsche. Der 54-Jährige Troska gehört dem Führungsgremium seit Ende 2012 an. Der Vorstandsposten für China wurde damals neu geschaffen, um das zuvor lahmende Pkw-Geschäft am weltweit größten Automarkt auf Vordermann zu bringen.

So entwickelte sich Mercedes-Benz 2014

  • USA

    Größter Absatzmarkt waren erneut die USA mit 330.391 verkauften Autos (plus 5,7 Prozent). Wegen der hohen Nachfrage nach SUV hat Daimler den Ausbau seines Werks in Tuscaloosa angekündigt.

  • China

    Erstmals vor Deutschland, war China 2014 für Daimler der zweitwichtigste Markt weltweit mit insgesamt 281.588 Autos - ein Plus von 29,1 Prozent.

  • Europa und Deutschland

    In Europa steigerte Mercedes den Absatz 2014 um 9,4 Prozent auf 723.000 Fahrzeuge - und liegt damit deutlich über dem allgemeinen Marktwachstum. In Deutschland setzten die Schwaben 261.000 Modelle ab - ein Plus von 2,3 Prozent.

  • Smart

    Die Kleinwagen verkauften sich 2014 dem Modelwechsel geschuldet schlechter. Der Absatz brach um 10,9 Prozent auf 89.844 Fahrzeuge ein. Der neue Fortwo und der Forfour sollen in diesem Jahr den Absatz deutlich steigern.

China ist für Daimler wie für alle Autohersteller ein Schlüsselmarkt. Vom Erfolg dort hängt ab, ob die Stuttgarter das Ziel schaffen, bis 2020 an der Volkswagen -Tochter Audi und BMW vorbeizuziehen und wieder der größte Premiumhersteller weltweit zu werden. In China war die Marke mit dem Stern lange weit abgeschlagen hinter den Rivalen aus Bayern hinterhergezuckelt. Das lag an hausgemachten Problemen wie der Rivalität von zwei parallelen Vertriebsorganisationen, der für lokal produzierte und der für importierte Fahrzeuge. Zudem gab es Lücken in der Modellpalette. Beides wurde inzwischen behoben.

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Im vergangenen Jahr holte Mercedes-Benz in China auf. Die Schwaben steigerten den Absatz um 29 Prozent auf fast 282.000 Fahrzeuge. Auch in diesem Jahr soll China den Mercedes-Absatz, der insgesamt um rund zehn Prozent steigen soll, ankurbeln. Troska hatte angekündigt, 2015 deutlich mehr als 300.000 Fahrzeuge in China verkaufen zu wollen. Schon bald könnte die Volksrepublik die USA als Daimlers größten Pkw-Markt ablösen. Gefragt waren bisher vor allem die Oberklasse-Wagen, teils mit extralangem Radstand. Mit dem wachsenden Wohlstand können sich mehr und mehr Chinesen Autos leisten. Mercedes will deshalb mehr kleinere Modelle wie bereits den kleinen Geländewagen GLA anbieten und will die Produktion dafür vor Ort weiter ausbauen.

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