Bild: REUTERSGeneral Motors-Chef Dan Akerson muss seit Jahren zusehen, wie seine Europa-Töchter Opel und Vauxhall Geld verbrennen. Allein 2012 schlug im Europa-Geschäft ein operatives Minus von 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) zu Buche. Damit sich das ändert, verständigte sich das Management mit der IG Metall auf einen Sparplan, der die Verschiebung von Lohnerhöhungen vorsieht. Im Gegenzug erhalten die Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach mehrjährige Produktionszusagen. Im Werk Bochum mit 3200 Mitarbeitern soll die Produktion dagegen Ende 2014 eingestellt werden. Dort hatte die Belegschaft als einzige dem Sanierungsplan von GM nicht zugestimmt. Es wird aber nicht nur gespart. Akerson hat angekündigt, GM werde bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investieren.
Bild: dpaSiemens
In den kommenden zwei Jahren will Vorstandschef Peter Löscher die Kosten im Konzern um mindestens sechs Milliarden Euro senken; Ein Teil der Ersparnis soll aus der Aufgabe unprofitabler Geschäftsfelder kommen. Neben der Solarsparte und werde auch das Geschäft mit der Abwasserreinigung aufgegeben, kündigte Löscher an. Weitere schwächelnde Bereiche sind auf dem Prüfstand.
Der Sparplan sieht den weltweiten Abbau von 4000 Stellen im Industriesektor vor, 1700 davon im Vertrieb. Mit dem Sparprogramm will Löscher die Marge nach oben zu treiben. Er will sich allerdings nicht festlegen, wie viele Stellen insgesamt dem Profitplänen zum Opfer fallen sollen. Arbeitnehmervertreter rechnen inzwischen mit mehr als 10.000 Jobs. Siemens beschäftigt allein in Deutschland 130.000 Mitarbeiter. Sie sind größtenteils per Betriebsvereinbarung vor Entlassungen geschützt.
Bild: dapdAir Berlin
Ex-Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn hatte das Sparprogramm "Turbine 2013" als Ergänzung zum bereits laufenden Paket "Shape & Size" aufgelegt. Sein Nachfolger Wolfgang Prock-Schauer nennt Details. Bis 2014 sollen die Kosten um 400 Millionen Euro oder fast zehn Prozent vom Umsatz sinken. Dafür sollen 900 der gut 4.300 Mitarbeiter gehen und die Flotte von heute 158 auf 136 aktive Flugzeuge schrumpfen. Den geforderten teilweisen Gehaltsverzicht lehnte die Gewerkschaft Verdi aber ab. Im Gespräch waren fünf Prozent weniger Lohn und Verzicht auf das 13. Monatsgehalt.
Allein 2012 wollte Mehdorn mit "Shape & Size" schon 230 Millionen Euro einsparen. Erreichen wollte der Ex-Bahn-Manager das unter anderem über höhere Ticketpreise und die Verkleinerung der Flugzeugflotte von 170 auf 152 Flieger. Dazu wurden bereits einige Routen gestrichen. Einsparungen sieht die Airline auch in Sachen Selbstbedienung: Durch eine verstärkte Nutzung des E-Check-in an Automaten oder das Online-Check-in soll die Selbstbedienung der Kunden auf mehr als 60 Prozent erhöht werden.
Jetzt stellt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft 15 Mitarbeiter-Standorte in Deutschland auf den Prüfstand. „Durch Netzwerk- und Standort-Optimierung kann Air Berlin zukünftig auf einige Stationen verzichten“, sagte Unternehmenssprecher Mathias Radowski. So können bis Ende nächsten Jahres weitere Einsparungen von 50 Millionen Euro möglich.
Bild: dapdThyssen-Krupp
Der Ruhkonzern will seine Ausgaben in den nächsten drei Jahren um zwei Milliarden Euro senken. In der Summe eingerechnet sind laufende Sparmaßnahmen in Höher von 400 Millionen Euro. Das berichten "Handelsblatt" und "Süddeutsche Zeitung". Ein großer Arbeitsplatz-Abbau ist nicht vorgesehen. Einiges ändern soll sich aber für die 600 Mitarbeiter in der Zentrale in Essen. Dort könnte ein Drittel der Stellen überflüssig werden, berichtet das Handelsblatt. Das neue Programm heißt "Act - Achieve change Thyssen-Krupp" und ist Teil der Neuausrichtung, die Vorstandschef Heinrich Hiesinger anstrebt. Thyssen-Krupp soll unabhängiger vom Stahlgeschäft werden und sich stärker auf Technologien wie Aufzüge und Anlagen konzentrieren.
Eklatant sind die Verluste der Werke in Brasilien und den USA. Zwölf Milliarden hatten sie gekostet, Hiesinger will beim Verkauf mindestens den noch übrigen Buchwert von sieben Milliarden erzielen. Analysten schätzen den Wert auf maximal vier Milliarden Euro. Das bedeute, dass ThyssenKrupp im abgelaufenen Geschäftsjahr voraussichtlich eine Wertberichtigung bis zu drei Milliarden Euro verkraften muss. Auf der Hauptversammlung verkündete der Aufsichtsrat auf die Hälfte seiner Vergütung verzichten zu wollen - in Summe nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stahl.
Bild: dapdCommerzbank
Deutschlands Bank Nummer zwei stellt sich mit einem Mix aus Investitionen und Sparmaßnahmen gegen den anhaltenden Abwärtstrend und feilt unter anderem an einem neuen Programm für Stellenstreichungen. Insgesamt will die Commerzbank bis 2016 mehr als zwei Milliarden Euro ausgeben, „um ihr Geschäftsmodell in den kommenden Jahren an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche“ anzupassen.
Aus Betriebsratskreisen erfuhr die WirtschaftsWoche bereits im Oktober: "Wir rechnen Anfang 2013 fest mit einem weiteren Abbauprogramm". Es kursieren aber bereits Gerüchte, dass 5000 bis 6000 Jobs auf der Kippe stehen. Die Commerzbank hat bereits nach der Fusion mit der Dresdner Bank 2008 den Wegfall von 9000 Stellen beschlossen. Details zum Jobabbau hat die Commerzbank auch bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal zunächst nicht bekannt gegeben.
Bild: dpaLufthansa
Konzernchef Christof Franz setzt derzeit das "Score"-Programm um, mit dem er die Kosten um 1,5 Milliarden Euro pro Jahr drücken will. Doppelte Verwaltungsstrukturen werden abgebaut. Dem fallen in Deutschland 2500 Jobs zum Opfer, 1100 Jobs werden ins Ausland verlagert; weltweit werden 3500 der knapp 17.000 Stellen in dem Bereich wegfallen. Der Chef will außerdem den Einkauf von Waren und Dienstleistungen konzernweit zentralisieren und den Unternehmenstöchtern weniger Eigenständigkeit zugestehen. Im Zuge des Sparpakets hat die Lufthansa im Oktober 2012 ihrem Regionalpartner Augsburg Airways zum Ende des Sommerflugplans 2013 gekündigt. Die Kooperation lief seit 1996. Die Flotte umfasst 15 Regionaljets, 500 Mitarbeiter sind betroffen. Um mit Billigfliegern oder den Fluglinien vom Golf mithalten zu können, soll die Lufthansa den Vorsteuergewinn von rund 500 Millionen Euro in 2011 bis Ende 2013 auf zwei Milliarden Euro steigern.
Bild: dapdDaimler
Das Sparprogramm „Fit for Leadership (F4L)“ ist als eine Art Zwei-Stufen-Modell angelegt. Kurzfristig will der Autobauer dadurch in seiner Pkw-Sparte bis 2014 rund zwei Milliarden Euro sparen, die Hälfte davon bereits im kommenden Jahr. In den darauffolgenden Jahren möchte der Konzern dann weiter von den eingeleiteten Sparmaßnahmen profitieren. Entlassungen sind Daimler zufolge dabei vorerst kein Thema - freiwerdende Stellen werden aber möglicherweise nicht neu besetzt und ältere Mitarbeiter über Alterszeit früher aus dem Unternehmen ausscheiden.
Daimler will Entwicklung, Produktion und Vertrieb effizienter machen. Im für die Schwaben problematischen Markt China sollen die bisher zwei Vertriebsgesellschaften zu einer zusammenwachsen.
Bild: REUTERSDeutsche Bank
Deutschlands größtes Geldhaus reagiert mit harten Einschnitten auf die Krise: 1900 Stellen sollen laut dem Institut gestrichen werden. Die Bank will drei Milliarden Euro einsparen, der Stellenabbau soll 350 Millionen Euro dazu beitragen. Allein im Investmentbanking fallen 1500 Arbeitsplätze weg. Zudem kürzen die Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain die Boni im Investmentbanking außerhalb Deutschlands.
Bild: dapdMerck
Vorstandschef Karl-Ludwig Kley für den Dax-Konzern ein umfassendes Sparprogramm eingeleitet. In der Pharmasparte Merck Serono sollen ab 2014 pro Jahr 300 Millionen Euro eingespart werden. Dabei soll die Zentrale von Serono in Genf voraussichtlich Mitte 2013 geschlossen werden. Bis Ende 2015 will das Unternehmen außerdem rund 1.100 der aktuell 10.900 Arbeitsplätze in seinem Heimatmarkt streichen. Die Stellen sollen hauptsächlich über Freiwilligen- und Altersteilzeitprogramme abgebaut werden.
Bild: dapdRWE
Der Energieversorger plant mit Einsparungen von 1,5 Milliarden plus eine weitere Milliarde in 2013 und 2014. RWE-Chef Peter Terium setzt dazu den Rotstift auch bei der Mitarbeiterzahl an. Zunächst hieß es, die Zahl der Mitarbeiter solle um 8000 sinken. 3000 davon sollten durch Verkäufe von Unternehmensteilen wegfallen. Jetzt legte der neue Chef nach - weitere 2400 Stellen werden gestrichen. Bis Ende 2012 sind bei RWE betriebsbedingte Kündigungen vertraglich ausgeschlossen. Derzeit arbeiten 72.000 Menschen für RWE.
General Motors-Chef Dan Akerson muss seit Jahren zusehen, wie seine Europa-Töchter Opel und Vauxhall Geld verbrennen. Allein 2012 schlug im Europa-Geschäft ein operatives Minus von 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) zu Buche. Damit sich das ändert, verständigte sich das Management mit der IG Metall auf einen Sparplan, der die Verschiebung von Lohnerhöhungen vorsieht. Im Gegenzug erhalten die Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach mehrjährige Produktionszusagen. Im Werk Bochum mit 3200 Mitarbeitern soll die Produktion dagegen Ende 2014 eingestellt werden. Dort hatte die Belegschaft als einzige dem Sanierungsplan von GM nicht zugestimmt. Es wird aber nicht nur gespart. Akerson hat angekündigt, GM werde bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investieren.
Gegensteuern will das Unternehmen jetzt mit einem milliardenschweren Sparprogramm. Das "Fit for Leadership" genannte Programm soll ab 2014 mit zwei Milliarden Euro zum Ergebnis beitragen, wie Finanzvorstand Bodo Uebber am Donnerstag in Stuttgart sagte. Mehr als 50 Prozent des Betrags sollen schon 2013 realisiert werden.
Der Grundsatz laute: "Was unsere Wettbewerbsfähigkeit steigert, wird gemacht, auf alles andere wird verzichtet." Das Unternehmen will sich alle Kosten genau anschauen. Davon wird auch die Belegschaft nicht ausgenommen. Es sollen aber keine Kündigungen ausgesprochen werden. Daimler setzt auf Abfindungsprogramme und Regelungen zur Altersteilzeit.
Wie dringend Daimler an seiner Profitabilität arbeiten muss, zeigen nicht zuletzt die Zahlen für das dritte Quartal. Durch eine Panne im New Yorker Büro hatte Daimler diese bereits am Mittwochabend veröffentlicht. Statt mit 8,8 Milliarden Euro wie im Vorjahr rechnet der DAX-Konzern 2012 demnach nur noch mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 8,0 Milliarden Euro.
Damit kassiert Daimler wie bereits von einigen Analysten erwartet seine Jahresprognose für den Gesamtkonzern. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Erwartungen für seine Autosparte Mercedes-Benz Cars zurückgeschraubt. Auch die ehrgeizigen Renditeziele für die einzelnen Sparten werden zunächst zurückgestellt. "Der Konzern geht davon aus, die Ziele erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erreichen", erklärte Daimler.
Bild: dpaAbsatz
Mit 1,67 Millionen Fahrzeugen weltweit setzt der bayerische Autobauer gut 300.000 Fahrzeuge mehr ab als sein Konkurrent aus Baden-Württemberg. Daimler verkaufte 2011 "nur" 1,36 Millionen Autos.
BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer bekräftigte auf der Hauptversammlung im Mai die Wachstumsziele. Demnach sollen beim Absatz und beim Konzernergebnis vor Steuern 2012 neue Bestwerte erreicht werden. 2011 hat BMW ein Vorsteuerergebnis von 7,3 Milliarden Euro erzielt.
Bild: APStarke Großaktionäre
Gut 48 Prozent der Stimmrechte liegen in den Händen von Johanna Quandt und ihren Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten (Foto). Die Geschwister sind Mitglied im Aufsichtsrat, lenken den Konzern aktiv mit. Die Quandts sorgen seit mehr als 50 Jahren für Stabilität beim Münchener Autobauer und beweisen dabei Weitblick. So stieg Susanne Klatten beim Chemiekonzern SGL Carbon ein und schuf damit die Basis für eine zukunftsträchtige Kooperation.
Bild: REUTERSEinstieg ins Karbongeschäft
BMW setzt auf den Stoff, aus dem die Träume sind. Ab 2013 wollen die Bayern Karosserien aus Kohlefaser in Serie produzieren. Der i3 und i8 sollen zum Großteil aus dem neuen, leichten Material gefertigt werden. Damit ist BMW der schwäbischen Konkurrenz weit voraus. Die Aktionäre fürchten jedoch, BMW könnte es übertreiben. Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment, kritisierte den Einstieg von BMW bei SGL. Zwar sei der Leichtbau wichtig für BMW, aber „man kauft doch nicht gleich die Kuh, wenn man nur einen Liter Milch möchte“, sagte Speich.
Bild: dapdStarkes Kleinwagensegment
Mit der britische Tochter startet BMW im Kleinwagensegment so richtig durch und das, obwohl die Preise deutlich über den üblichen Kosten für einen Stadtflitzer liegen. Mehr als 20.000 Euro sind Kunden bereit für einen Mini zu bezahlen. 2012 will BMW an die 300.000 Stück verkaufen, fast dreimal so viel wie geplant. Daimlers Smart kann da nicht mithalten. Ob seine Elektroversion den Durchbruch auf dem Kleinwagenmarkt oder Carsharingmarkt bringt, steht noch in den Sternen.

Zukunftsträchtige Zweiradsparte
Die Technologie aus seinem Motorradgeschäft könnten BMW bei der Entwicklung von kleinen E-Flitzern noch sehr nützlich sein. Nicht zuletzt deshalb hat sich Audi vor kurzem den italienischen Motorradbauer Ducati geschnappt. Wendige Zwei-oder Dreiräder könnten in asiatischen Großstädten eine Renaissance erleben. Daimler muss im Zweiradmarkt passen und setzt ganz auf den Smart.
Bild: BMW AGAusgezeichnetes Design
Die Bayern überzeugen nicht nur ihre Kunden in punkto Gestaltung, sondern auch die Fachwelt. 2012 gab es den red dot award - eine der höchsten Design-Auszeichnungen - für das BMW 6er Gran Coupé, das BMW 6er Coupé, der BMW M5, das BMW 1er M Coupé, die BMW C 600 Sport, die BMW C 650 GT, die BMW K 1600 GT sowie die BMW G 650 GS. Zwar hat auch Konkurrent Daimler vereinzelt die beliebte Trophäe erhalten, doch niemals in dieser geballten Ladung.
Bild: BMW AGInnovation
Beim kürzlich verliehenen AutomotiveInnovation Award setzte sich BMW abermals vor Konkurrent Daimler. Die Auszeichnung wird von den Experten vom Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach verliehen. Volkswagen landet mit 125 Indexpunkten knapp vor der BMW Group auf Rang 2 mit 119 Punkten gefolgt vom Daimler Konzern auf Rang 3 mit 108 Punkten. Die BMW AG erhielt sowohl in den Kategorien „Sicherheitssysteme“ als auch „Vernetztes Fahrzeug“ die beste Bewertung. Entscheidungsgrundlage für den Preis ist eine Studie auf Basis der Innovationsdatenbank des CAM.
Absatz
Mit 1,67 Millionen Fahrzeugen weltweit setzt der bayerische Autobauer gut 300.000 Fahrzeuge mehr ab als sein Konkurrent aus Baden-Württemberg. Daimler verkaufte 2011 "nur" 1,36 Millionen Autos.
BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer bekräftigte auf der Hauptversammlung im Mai die Wachstumsziele. Demnach sollen beim Absatz und beim Konzernergebnis vor Steuern 2012 neue Bestwerte erreicht werden. 2011 hat BMW ein Vorsteuerergebnis von 7,3 Milliarden Euro erzielt.
Man dürfe den Rückschlag aus der Bilanz aber nicht überdramatisieren, so Autoexperte Stefan Bratzel von der Fachhochschule Bergisch-Gladbach. Daimler habe die Probleme früh genug erkannt und steuere gegen. „Die Signale gefallen mir sehr gut.“, sagte Stefan Bratzel der Nachrichtenagentur dpa. Der rigide Sparkurs dürfte laut Bratzel schon bald spürbare Kreise über die Unternehmensgrenzen hinaus ziehen. „Das bedeutet, dass man beim Materialkauf versucht, die Zulieferer weiter unter Druck zu setzen.“ Daimler habe dort im Vergleich kräftig Nachholbedarf.
Aktie geht auf Talfahrt
Die Daimler-Aktie brach am Donnerstag zeitweise um über drei Prozent ein und notierte zwischenzeitlich bei 36,31 Euro. Die anderen Konzernwerte stimmten zwar weitestgehend. Von Juli bis September verkaufte Daimler weltweit 528.600 Pkw und Nutzfahrzeuge, das war ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Pkw-Sparte fuhr in dem Zeitraum mit 345.400 Einheiten einen Rekord ein. Auch Daimler Trucks steigerte den Absatz um drei Prozent auf 119.100 Einheiten. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 28,6 Milliarden Euro.
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