Detroit Motor Show: US-Markt ist 2013 die Hoffnung für Autobauer

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Detroit Motor Show: US-Markt ist 2013 die Hoffnung für Autobauer

Die USA bleiben den größte Automarkt der Welt, auch wenn das Wachstums 2013 schwächer ausfallen wird als 2012. Deutsche Hersteller haben gute Chancen auf höhere Marktanteile, meint Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.

Fahrzeughersteller werden 2013 weiterhin in den Vereinigten Staaten einen stabilen Absatzmarkt haben. Der Verkauf von Autos soll in den USA um 4,7 Prozent zunehmen, und damit 15,2 Millionen Fahrzeuge betragen, wie das CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen am Montag zu Beginn der Motor Show in Detroit mitteilte. Im abgelaufenen Jahr 2012 haben sämtliche Hersteller auf dem US-Markt 14 Prozent mehr Autos verkauft. „Die USA waren 2012 der weltweit größte PKW-Markt,“ sagt Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Center Automotive Research, „Die Auto-Verkäufe lagen weiter vor China“.  Auch 2013 wird der Absatz von PKWs in den USA höher sein als im Reich der Mitte.

Detroit Auto Show Elektro-Euphorie im Pickup-Land

Amerika ist nicht nur das Land der Spritfresser. Fast 500.000 Elektro- und Hybridautos haben die Amerikaner 2012 gekauft. Deutschland will 2020 Leitmarkt der Elektromobilität sein – die USA sind es schon heute.

Chevrolet Volt electric car Quelle: REUTERS

Das Niveau von 2012 wird sich allerdings nicht wiederholen. Laut CAR dämpft das schwächere US‐Wirtschaftswachstum, das auf 2% BIP abnimmt, die Kauflaune der Konsumenten. Zudem läuft der US‐Markt wieder auf ein Sättigungsniveau von knapp 16 Millionen Verkäufen zu. Trotzdem dürfte die Entwicklung in den USA die Rückgänge in West-Europa kompensieren. Um 3,7 Prozent soll hier laut CAR der Verkauf von Fahrzeugen schrumpfen. „Weltweit fängt USA den weiteren Rückgang in Europa auf“, so Autoexperte Dudenhöffer. 

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VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte zum Auftakt der Autoshow in Detroit zu der Aussicht für deutsche Hersteller. „Im laufenden Jahr wird die Drehzahl auf dem US-Markt zwar etwas zurückgenommen, doch Nordamerika bleibt auf Wachstumskurs.“ Auch er erwarte, dass der US-Automarkt von 14,4 Millionen auf über 15 Millionen Stück zunehmen werde. „Angesichts der Modelloffensive, die unsere Mitgliedsunternehmen in Detroit zeigen, spricht alles dafür, dass wir auch im achten Jahr in Folge zulegen werden“, sagte Wissmann. „Es sind die deutschen Hersteller, die hier in Detroit bei Premium und Effizienz die Richtung vorgeben.“ Auto-Experte Dudenhöffer stimmt dieser Einschätzung zu: „Die Grundstimmung der deutschen Autobauer auf der Detroit Motorshow ist nicht schlecht. Einige wie VW strotzen vor Selbstbewusstsein“.

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