Drittes Quartal: Daimler steht besser da als erwartet

Drittes Quartal: Daimler steht besser da als erwartet

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Daimler hat am Dienstag überraschend Zahlen vorgelegt

Der Autobauer Daimler hat zuletzt deutlich Boden gut gemacht. Dabei haben ein milliardenschweres Sparprogramm und neue Modelle geholfen. Die Zahlen fürs dritte Quartal können sich sehen lassen.

Der Autobauer Daimler ist im dritten Quartal in allen Geschäftsfeldern gut vorangekommen – und steht nun finanziell besser da als erwartet. Wie der Dax-Konzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte, stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in der Auto-Kernsparte auf mehr als 1,6 Milliarden Euro aus dem laufenden Geschäft. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,3 Milliarden Euro. Bei den Werten aus dem laufenden Geschäft rechnet Daimler hinzugekommene und abgestoßene Beteiligungen heraus.

Auch in den Bereichen Lastwagen, Transporter, Busse und in der Finanzsparte Daimler Financial Services legte der operative Gewinn aus dem laufenden Geschäft zu. Den vollständigen Bericht über das dritte Quartal will der Autobauer am 23. Oktober veröffentlichen.

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Besonders deutlich stiegen die finanziellen Mittel, die das Unternehmen frei zur Verfügung hat. Im Industriegeschäft – von dem die Tochter Daimler Financial Services ausgenommen ist – lag der sogenannte Free Cash Flow bei rund 5,4 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es lediglich 1,6 Milliarden Euro. Der Konzern überprüft nun seine Jahresprognose für den Free Cash Flow im Industriegeschäft.

An der Börse kam das gut an. „Das sorgt für Dividendenfantasie“, sagte ein Händler. Der freie Cash Flow verdeutlicht, wie viel Geld für die Aktionäre eines Unternehmens übrig bleibt. Die Daimler-Aktie zählte nach der Bekanntgabe zeitweise zu den Gewinnern im deutschen Leitindex Dax.

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An der Prognose für die einzelnen Geschäftsfelder hält das Unternehmen fest. Demnach soll das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft deutlich höher ausfallen als im Vorjahr.

„Der Daimler-Konzern erhält nach wie vor Rückenwind von seiner runderneuerten Modellpalette (A-, B-, C-, S-, V-Klasse)“, schreibt NordLB-Analyst Frank Schope in einer aktuellen Studie. „Die nächsten 2 Jahre sollten sich für die Stuttgarter als relativ ertragreich darstellen.“

Der Autobauer will bis 2020 an den Erzrivalen BMW und Audi vorbeigezogen sein und damit die Spitzenposition im Oberklasse-Segment einnehmen. Dazu haben die Schwaben zuletzt unter anderem zahlreiche neue Modelle in die Spur geschickt und ein milliardenschweres Sparprogramm aufgelegt. Bis 2020 will Daimler zwölf Fahrzeuge, die keinen Vorgänger haben, auf den Markt bringen.

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