Ehemaliger US-Mercedes-Chef Ernst Lieb: Fristlose Kündigung ist wirksam

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Ehemaliger US-Mercedes-Chef Ernst Lieb: Fristlose Kündigung ist wirksam

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Der frühere Mercedes-Chef in den USA war bei der Urteilsverkündung nicht mehr anwesend.

von Franz W. Rother

Mercedes-Ex-USA Chef Ernst Lieb unterliegt vor dem Landesarbeitsgericht Stuttgart. Der Manager hatte sich auf Kosten des Autobauers eine private Home-Entertainment-Anlage gekauft.

Für den 58-jährigen Ernst Lieb endete seine Klage gegen die fristlose Kündigung durch die Daimler AG vor dem Landesarbeitsgericht endgültig mit einer Niederlage. Revision wurde nicht zugelassen. Ein vom Gericht angeregter Vergleich wurde von den Daimler-Anwälten abgelehnt.

Damit ist das erstinstanzliche Urteil vom 15. November letzten Jahres rechtskräftig, gegen das der ehemalige Chef der US-Tochter Mercedes-Benz North America in Berufung gegangen war. Die Richter des Landesarbeitsgerichts hielten nicht alle Vorwürfe gegen Lieb für schwerwiegend. Sie stützten ihr Urteil vor allem auf einen ihrer Überzeugung nach "kritischen" Bettenkauf, bei dem Lieb irrtümlich mehr erstattet worden war, als auf der Rechnung stand. Des Weiteren wertete das Gericht die Installation einer Home-Entertainment-Anlage als fragwürdig, obwohl sie noch von Liebs Vorgänger bestellt worden war. Er hätte den Einbau im Interesse des Unternehmens verhindern müssen. Dazu kamen verschiedene Umbauten, die nicht eindeutig nötig gewesen seien.

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Ernst Lieb war bei der Urteilsverkündung nicht mehr anwesend. Wie er selbst berichtete, ist er jetzt bei einem Chrysler/Jeep-Händler in Australien beteiligt "und durchaus erfolgreich".

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